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Welche Wissenschaften sind für die Partnersuche relevant?

Auch, wenn die Auswahl unendlich erscheint: Zugreifen muss man schon ...

Ich habe es oft gesagt: Psychologie und ähnlich fragwürdige Wissenschaften sind für die Partnersuche im Allgemeinen eher schädlich als nützlich – übrigens stehe ich da in einer Reihe mit manchem Wissenschaftler.

Was aber ist nützlich? Welche Wissenschaft bewährt sich? Ich beantworte dies mit Folgendem: Kybernetik für diejenigen, die das „Große und Ganze“ verstehen wollen, Kommunikationstheorie für die Prozesse, die zwischen Menschen ablaufen, Ökonomie für alle, die wissen wollen, wie sie schnell und sicher an einen Partner kommen wollen, Logik für die Hintergründe und Mathematik für die Errechnung der Chancen.

Würden Sie Nobelpreisträgern vertrauen? Dann hätte ich einen Vorschlag für Sie: Folgen Sie den Nobelpreisträgern Dale Mortensen und Christopher Pissarides. Sie haben den Nobelpreis 2010 für ihre „Suchtheorie“ bekommen. Es geht letztendlich darum, wann man bei der Suche den inneren Schalter auf „gefunden“ umlegt.

Was passiert nun mit Leuten, die sich nicht entscheiden können? Sie scheitern. Als Beispiel wird zwar nicht Online-Dating genommen, aber etwas sehr Ähnliches: Bewerberauswahl. Je „leckerer“ jemand ist, umso mehr tendiert er zum Versagen – das gilt für beide Teile, also Firmen, die Stellen ausschreiben und Bewerber, die zu hoch hinauswollen.

Ich kann es Ihnen verbindlich sagen: Am sichersten versagen Sie, wenn Sie den perfekten Partner suchen, weile s keinen perfekten Partner gibt – und selbst falls es ihn geben sollte, werden Sie ihn voraussichtlich niemals finden.

Bild: Teil einer Werbung für eine Sektmarke.

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