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Das beste Profilfoto - die Wahrheit über Dating-Profile

Nicht einmal ein Mensch - aber ein Porträt, das verlockt


Schlaumeier wollen ihnen erzählen, wie ein Profilfoto auszusehen hat - unter Berufung auf Quellen, die ich nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde. Provokativ ausgerückt: Wenn es Ihnen um viele Zuschriften geht, dann können sie auch Ihre nackten Brüste ins Netz stellen. Wenn sie aber Qualität und Niveau bei den Zuschriften suchen, dann fragen sie mich. Ich bin Gebhard Roese und Experte für Online-Dating - und dies ist mein Rat.

Die Wahrheit über das „beste“ Profilfoto

Angeblich stammt das beste Profilfoto aus dem richtigen Leben, damit der mögliche Partner sieht, dass man eine Person ist und keine Kunstfigur und schon gar kein Fake. Wir haben die Sache mal unter die Lupe genommen und festgestellt: die meisten Aussagen sind falsch, dann das beste Foto ist ein „sprechendes“ Foto – es muss mehr über die Person aussagen, als auf dem Foto zu sehen ist. Berufsfotografen wissen das, die meisten Amateure leider jedoch nicht – und „Selbstporträts“ (Selfies) sagen meist nur aus, dass der oder die Dargestellte geizig und oberflächlich ist.

Das perfekte Foto, wenn Sie eine Frau sind

Sie können wählen zwischen drei Darstellungsformen: schöne Hülle, Frau für alle Fälle und Persönlichkeit. Frauen, die sehr auf ihre Ausstrahlung bedacht sind, haben alle drei Themen im Handtäschchen. Im Vordergrund sollte aber das Foto stehen, das die meiste Ausstrahlung hat – und das zeigt in den weitaus meisten Fällen „sprechende Augen“. Eine Faustregel lautet: Das beste, sprechendste und attraktivste Porträt gehört sofort ins Profil, jedenfalls bei seriösen Singlebörsen. Selbstporträts kommen nahezu ausschließlich bei Männern an, die eine relativ belanglose Frau „für dann und wann“ suchen.

Das perfekte Foto, wenn Sie ein Mann sind

Wenn Sie ein Mann sind, empfiehlt sich, die Bildgestaltung markanter einzustellen. Selbstporträts sind definitiv Müll, und auch beim Mann ist wichtig: Das Porträt muss aussagefähig sein. Wichtig ist nicht nur, was die Frau sieht, sondern was sie aus ihrem Gesicht herausliest. Und bitte: Nicht mit Freunden, Kolleginnen oder Kollegen, Haustieren und Autos fotografieren lassen. All diese Bilder schrecken entweder ab oder ziehen die falschen Partner an. Die drei Bereiche, aus denen die Bilder stammen können: Persönlichkeit (kann nur ein ausgezeichneter Fotograf wirklich gut erstellen), gepflegtes, seriöses Äußeres (die Dame will mit Ihnen ausgehen) und dezente Hinweise auf einen schönen, sportlichen Körper.

Weitere Fotos … was Sie „in petto“ haben sollten - für Frauen

Plakativ, provokativ - das ist nichts für Dating-Seiten
Für Frauen (seriös): Bilder im Abendkleid oder im Sommerkleid. Bilder, auf denen Sie ganz zu sehen sind (wirklich gut kann das nur der Fotograf). Bleiben Sie beim Zeigen des Körpers dezent, zeigen Sie nur soviel Haut, wie sie auf einer Party zeigen würden. Wenn Sie einen Sport betrieben, in dem Sie schön aussehen, auch ein Sportfoto, ansonsten besser nicht. Ähnliches gilt auch für Fotos in „typischer“ Berufskleidung. Freizeitfotos nur dann, wenn nur Sie (und niemand sonst) darauf zu sehen ist. Niemals Bikini- Wäsche- oder Aktfotos, auch nicht auf Nachfrage. Für Frauen (semi-seriös, casual dating). In stufenweiser Darstellung: provokativer Blick, verlockender Gesichtsausdruck und Flirtgesten, wenn Sie Ihr Gesicht zeigen mögen. Bilder mit größeren Ausschnitten oder in schönen, aber noch gepflegten Dessous. Sinnliche, aber nicht provokative Aktfotos. Provokative Fotos (Strapse, große Brüste, extrem kurze Röcke), Bedecken von Körperteilen mit den Händen, provokative Aktfotos. Die beiden Bereiche können durchaus etwas ineinander übergehen, abhängig davon, welche Ziele Sie verfolgen. Wer sich nicht traut, im „Causal Dating“ das Gesicht zu zeigen: Maske tragen ist besser als den Kopf wegschneiden – im Zweifel einen Rückenakt zeigen oder auf dem Foto einfach den Kopf wegdrehen. Tätowierungen möglichst verbergen oder retuschieren, wenn Sie nicht erkannt werden wollen.


Weitere Fotos … was Sie vielleicht noch benötigen -für Männer

Weitere Fotos für Männer (seriös): Bilder im Anzug oder Sakko, auch mit Krawatte, wenn sie eine solche tragen, Fotos aus der Freizeit, hier auch Außenaufnahmen (im offenen Hemd, im Mantel). Achten sie darauf, dass keine anderen Menschen auf dem Foto zu sehen sind oder der Verdacht besteht, dass sie sich mit einer Freundin fotografieren ließen und diese dann später „weggeschnittenen“ haben. Sport- oder Strandfotos nur dann, wenn Sie wirklich markant aussehen – bei Strandfotos dann aber nur Gesicht und Oberkörper. Fotos in Berufskleidung, sofern Sie diese als „markant“ ansehen. Männer (semi-seriös, casual dating): Das Gesicht markant in den Vordergrund stellen, dabei entschlossen wirken und etwas mutiger beim Zeigen des Körpers sein. Athletische Körper und perfekte Umgangsformen sind gefragt. Männer können zwar stets etwas mehr Körper zeigen als Frauen, aber: Was zählt, ist aber immer der Oberkörper. Wer leider etwas mehr Bauch als Bizeps hat, sollte lieber sein gepflegtes, elegantes Äußeres zeigen (Gentleman-Effekt). Gentleman-Typen können auch den Stripper-Effekt nutzen: So tun, als ob Sie sich demnächst entkleiden würden. (Krawatte lockern oder ohne Oberhemd, aber mit Krawatte fotografieren lassen). Absolut nie und nimmer: Penis-Fotos. Wenn ihr Gesicht nicht zu sehen sein soll: Maske tragen (Zorro-Effekt) ist bei Männern am interessantesten, gefolgt vom Rückenakt (Gesäß betonen).

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