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Single-Vorsätze 2014: was soll, was kann, was muss?

Aber klar -2014 wird der Partner gefunden!



Das Hauptproblem derjenigen, die im Rattenrennen um den Partner nicht zum Ziel kommen, ist nach wie vor die Angst, Menschen anzusprechen – es betrifft eher Männer als Frauen. Als Problem Nummer zwei kann „Leckersein“ angeführt werden, besser bekannt als „Ansprüche haben“. Dieses Problem haben eher Frauen als Männer. Aber es gibt noch andere Schwierigkeiten: Die Fehleinschätzung der eigenen Person, die Unfähigkeit, Blind Dates realistisch zu sehen und der Glaube, alles müsse genau so verlaufen, wie man es sich selber vorstelle.

Aber all dies ist nicht wirklich wichtig, denn die Priorität der Partnersuche liegt immer darin, sinnvoll und gezielt nach Menschen zu fahnden, die als Partner infrage kommen würden. Vorsätze sollten also auf die Partnersuche „an sich“ ausgerichtet sein – nicht darauf, Vorstellungen durchzusetzen und Schwächen zu überwinden.

Single-Vorsätze: Was soll 2014 anders sein?

Ich verrate Ihnen das Geheimnis anhand des bekannten Problemlösungsprinzips: Wenn Sie 2013 kaum etwas versucht haben, sondern von der Hoffnung lebten „eines Tages wird sie/er kommen“, sollten Sie endlich ein Suchprinzip finden, nach dem Sie vorgehen.

Hatten Sie zwar ein Konzept, und führten Sie es auch durch, und war es dann dennoch erfolglos, gilt Ähnliches: Ihr Konzept taugt nichts, sie benötigen etwas Anderes.

Nur, wenn Sie zwar ein Konzept hatten, aber zu träge waren, es auch zu verwirklichen, gilt für Sie: Vorsätze helfen. Versuchen Sie im neuen Jahr, fleißiger, sinnvoller und gezielter vorzugehen.

Der beste Vorsatz für 2014 würde deshalb so aussehen:

Ich will 2014 einen Partner finden, mit dem ich glücklich sein kann, ich beginnen heute damit, und ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit ich dieses Ziel erreiche.


Vorsatz Nummer eins: Ich will dieses Jahr einen Partner finden

Ersetzen Sie das „Irgendwann“ in ihrem Konzept durch „in diesem Jahr“. Sie haben nicht das ganze Leben Zeit, einen Partner zu suchen. Bringen sie das Thema in Ihrer persönlichen Prioritätenliste auf Platz eins oder zwei – nicht tiefer. Möglicherweise sind Vorbereitungen nötig, damit die Partnersuche gelingt. Damit beginnen Sie unverzüglich, also jetzt.


Vorsatz Nummer zwei: Ich beginne sofort mit Vorbereitungen

Die Vorbereitung auf die Partnersuche kann alles sei. Das bisherige Leben zu überdenken, das Leben neu zu planen, eine Persönlichkeitsinventur durchzuführen oder einen Wendepunkt zu setzen, sind die wichtigsten Meilensteine. Erst, wenn Sie genau wissen, wer Sie derzeit sind und was Sie derzeit wollen und erreichen können, ist es Zeit, sich andere Gedanken zu machen.

Aussehen, Garderobe und Auftreten aufzumöbeln, ist sekundär, aber wichtig für sogenannte „Blind Dates“. Zu den wichtigsten Punkten für eine erfolgreiche Partnersuche gehört eine präzise Vorstellung, was Sie von ihrem bisherigen Leben aufgeben können und wollen, und was auf gar keinen Fall. Seien Sie bitte nicht so naiv, hier überwiegende „emotionale“ Wünsche und Vorstellungen einzutragen. Das Wichtigste ist: Können und wollen Sie Ihren Wohnort oder ihren Arbeitsplatz wechseln? In welchen sozialen Umgebungen kennen Sie sich aus, und wollen sie darin (weiterhin) leben? Ich halte außerdem für unbedingt nötig, sich mit “Partnersuche durch Medien“ zu beschäftigen, also beispielsweise mit Online-Dating.

Vorsatz Nummer drei: Ich biete und suche Lust, Beständigkeit und Glück

Ein weiteres Geheimnis: Es gibt für die meisten von uns keine Suche ohne Gewinne auf Gebieten, auf denen wir nicht suchten und Verluste auf Gebieten, auf die wir all unsere Hoffnungen gesetzt hatten. Das bedeutet: Wenn wir andere, bislang fremde Menschen treffen, sind diese zwangsläufig anders. Sie können uns etwas schenken und etwas verweigern, ganz, wie sie es wollen. Wir können durch sie neue Einsichten, neue Perspektiven oder sogar neue Lebensentwürfe kennenlernen. Sie können uns Einsicht schenken, aber auch Vergnügen und nicht zuletzt Lust. Lust. Lernen sie, Geschenke zu nehmen, wie sie kommen – es sei denn, Sie haben Grund, nicht beschenkt zu werden. Versuchen Sie, nicht einseitig zu sein. Wenn Sie sich vornehmen, unbedingt sofort eine Ehe eingehen zu wollen, werden sie aller Voraussicht nach keine Ehe eingehen. Doch damit nicht genug: Sie werden sich auch Beziehungen gegenüber verschließen, die Ihnen emotionale Gewinne beringen können oder mit anderen Worten: Sie haben kein Vergnügen, wenn sie Partner suchen. Werte wie Beständigkeit und Glück finden Sie nur, wenn Sie selbst Glück und Beständigkeit bieten, und nicht, wenn sie behaupten, danach zu suchen.

Vorsatz Nummer vier: Ich richte mein Leben auf die Partnersuche aus

Sie können ab einem gewissen Alter (eigentlich schon aber 30) nicht „irgendwie nebenbei“ einen Lebenspartner suchen, weil es dazu nach und nach immer weniger Gelegenheiten gibt. So gut wie alle alleinerziehenden Mütter leben zunächst mit dem Glaubenssatz „Ich suche mir einen Partner mal eben so nebenbei, und der wird uns alle dann schon mögen.“ Das Gleiche gilt für Menschen, die ständig andere Prioritäten haben, sei es ein Hobby, einen Fanatismus oder eine Karriere. Wenn Sie ihr Leben auf die Partnersuche ausrichten, müssen Sie sich darüber klar werden, dass Sie „woanders“ etwas wegnehmen müssen. Fragen Sie sich, ob sie das überhaupt können und wollen. Wenn nicht, leben Sie (mindestens vorübergehend) besser mit ONS, Affären und Kurzzeitbeziehungen.

Vorsatz Nummer fünf: Ich gewinne eine Vorstellung, wie ich mein Ziel erreiche

Die besten Vorsätze sind nichts wert, wenn sie nicht zielgerichtet sind. Ziele können sein, gezielt auszugehen, sich auf Veranstaltungen sehen lassen, oder Online-Dating zu betreiben. Gerade beim Online-Dating ist wichtig, ein „und“ hinzuzufügen: „Ich will bis zum (ihr Datum, möglichst weniger als ein Vierteljahr) wenigstens sieben Dates haben und dabei einen Partner kennenlernen, mit dem ich mir ein Leben vorstellen könnte.“ Zwischenziele können sein, Partnermärkte zu erforschen, die eigenen emotionalen oder erotischen Qualitäten auszubauen und umzusetzen und soziale Fähigkeiten neu zu erlernen oder wieder zu erproben.

Fazit und Ausblick

Das ist wirklich alles, was Sie sich vornehmen sollten, wenn Sie einen Partner suchen. Ich wünsche Ihnen alles Gute dazu – und ich sage Ihnen, dass Sie mit diesen Vorsätzen besser leben werden als ohne sie.
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Einen Partner suchen, der "zu mir passt"?

Ob er wirklich zu mir passt?


Wie oft haben sie schon Sätze gelesen wie „Ich suche einen Partner, der zu mir passt“, „ich suche den wirklich passenden Partner“? In der Kurzversion heißt das dann: „den richtigen Partner“, oder, in der englischen Version: Ich suche Mr. Right oder Ms. Right.


20 Alternativen zu "Passt er zu mir"

Es gibt Alternativen zu diesem Aussagen-Paket, die ich Ihnen kurz aufführen werden:

Ich suche einen Partner …

1. … den ich will.
2. … der mich will.
3. … der mich nimmt, wie ich bin.
4. … der mich liebt.
5. … der mich achtet.
6. … der mich verehrt.
7. … der mich fasziniert.
8. … mit dem Ich einen eigenen Hausstand gründen will.
9. … der aus einem ähnlichen sozialen Milieu kommt.
10. … der aus einem anderen (besseren) Milieu kommt.
11. … der den gleichen Bildungsstand hat wie ich.
12. … einen deutlich besseren Bildungsstand hat.
13. … den mein Umfeld (z.B. Kinder) akzeptiert.
14. … der sich eine Familie und Kinder wünscht.
15. … mit dem ich vor allem Freude haben will.
16. … damit ich nicht mehr alleine bin.
17. … um etwas mit ihm zu unternehmen.
18. … weil ich mir finanzielle Vorteile verspreche.
19. … den ich mir leisten kann.
20. … weil ich endlich regelmäßig Sex will.

Warum "wer passt zu mir" zum Aberglauben gehört

Irgendwie haben wir „heutigen“ und „westlichen“ uns auf eine Standardaussage fixiert. Wir fragen uns; „Wer passt zu mir?“ und stellen damit eine der Fragen, die überwiegend in den Bereich der Orakel, des Aberglaubens und der Psychologie gehören.

Die streitbare Schwester des „passenden Partners“ ist der Wunschpartner, also der „Partner, den ich will“, und dass beide „Schwestern“ sind, zeigt sich daran, dass sowohl das eine wie das andere nicht erfüllbar ist:

• Es gibt nicht den einen, passenden Partner – der „Richtige“ existiert nicht.
• Der Wunschpartner (schlimmer noch: der aus Ansprüchen erwachsende Partner) existiert ebenso wenig. Es gibt nur immer Näherungen, die Kompromisse nötig machen.

Was wir gerne hätten - und was möglich ist

Was aber ist mit all den anderen Wünschen – sind Sie „primär“, also sind sie das Wichtigste überhaupt, oder sind sie sekundär, was bedeuten würde, dass wir „nötigenfalls darauf verzichten“ könnten?

Natürlich wären wir nahezu alle geneigt, Und-Ketten zu bilden: „Ich wünsch mir einen Partner, den ich will und der ich will und der sich Kinder wünscht.“ Die Ketten ließen sich beliebig fortsetzen. Aber auch hier müssen wir uns doch wohl klar machen: Wo sind wir bereit, ein Glied dieser Kette zu hinterfragen?

Außer Online-Dating: Meist auf der gleichen sozialen Ebene

In der Praxis suchen wir (mit der Ausnahme des Online-Datings) eigentlich stets in einem Milieu, das wir kennen, und ihn ihm suchen wir einen Menschen, der uns achtet. Kommt Liebe dazu, ist die Sache eigentlich schon unter Dach und Fach. Der Rest ist – das verkennen „moderne“ Menschen oft – ein Entwicklungsprozess. Im Online-Dating, dies sei hier nur kurz erwähnt, gelten dieselben Regeln, sie sind aber schwieriger zu befolgen.

Orakel, Psychologie, Aberglaube: Wer passt zu mir?

Die Frage: „Passt der Partner zu mir“, ist so sinnlos wie jedes andere Orakel auch. Die eigentliche Frage wäre: Werde ich mit diesem Partner auf Dauer einen gemeinsamen Lebensweg gehen können? Und dann ist die nächste Frage sogleich: Was kann ich nehmen, was will ich geben? Worauf muss ich unbedingt bestehen, worauf kann ich eventuell verzichten?

Betrachtet man die Sache so, fällt viel Licht auf die Glaubwürdigkeit von Astrologen, Kartenschlägerinnen und Psychologen, die ja angeblich alle etwas Wichtiges zum „richtigen“ Partner zu sagen haben.

Ich gebe zu, dass die Frage „Werde ich in der Lage sein, meine Partnerschaft positiv zu gestalten …“ schwerer zu beantworten ist als die plakative Frage: „Passt sie/er zu mir?“ Aber es ist die alles entscheidende Frage und die einzige Fragestellung, die von Selbstverantwortung bestimmt wird.
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Partnersuche: die ultimativen Tipps für Frauen ab 40

Egal, wie alt genau - über 40 den eigenen Weg zur Lust finden


Sie sind gerade 40 geworden oder vielleicht noch unter 50? Dann habe ich hier die ultimativen Ratschläge für ihre Partnersuche. Sie sind ungewöhnlich, aber jeder Tipp enthält eine Wahrheit, die Ihnen kaum jemand sagt – teils aus Scham, teils aus falsch verstandenem „Artenschutz“. Nach den Erfahrungen mit partnersuchenden Frauen über 40 schwanken manche von Ihnen zwischen dem Wunsch nach einem intensiven, auch körperlichen Liebesgenuss und der Angst davor, zur eignen Wollust zu stehen. „Bürgerliche Wohlanständigkeit“, die typische „Mädchenerziehung“ oder die „Angst vor der eignen Courage“ sind nicht selten die Ursachen, wie Betroffene annehmen.

1. Keine Rückschau
Sie leben jetzt und hier. Überlegen Sie gar nicht erst, was Sie in Ihrer Jugend an Lust entbehrt haben, wie viele Männer sie hatten und wie viele davon „Schweinehunde“ waren. Ihr Ziel sollte sein, im Heute zu leben, heute Menschen zu faszinieren, und heute ihre Lust zu entfalten.

2. Bauen Sie Ihr Gehirn neu auf
Sie sind die Herrin Ihres Seins. Sie verantworten Lust und Wonne ebenso wie psychisches Leid und qualvollen Liebesschmerz. Sie stehen morgens auf und sagen sich selbst, dass Sie flirten, lieben und genießen wollen. Das wird nicht immer gelingen – aber Sie werden dennoch kleine Erfolge damit haben, die Sie einsammeln können. Planen Sie in der Liebe während Ihres Wandels niemals für länger als für sechs Tage. Gehen Sie später auf sechs Wochen, sechs Monate oder sechs Jahre über.

3. Nehmen sie alles, was Sie bekommen und verantworten können
Bedienen Sie sich am reich gedeckten Tisch der Lust – nehmen Sie, was angeboten wird und was Sie vor sich selbst verantworten können. Denken Sie nie: Morgen wird etwas Besseres kommen. Hatten Sie einmal Französischunterricht? Da gab es eine Geschichte „Morgen isst man hier gratis.“ Sie handelt davon, nicht auf ein besseres Morgen zu hoffen, sondern heute zu tun, was man tun sollte. Wenn es ein Liebes-Buffet gibt, dann nehmen Sie sich dort einfach, was angeboten wird – warten Sie nicht, bis ein Drei-Gänge-Menü angeboten wird.

4. Flirten Sie, und nehmen Sie Flirts wahr
Flirten Sie immer und überall und setzen Sie Flirts sehr bewusst ein, um Männer kennenzulernen Achten Sie daraus, ob sie „beflirtet“ werden, und lassen Sie diese Versuche zu, wenn Ihnen die Männer sympathisch sind. Es ist völlig gleichgültig, ob diese Männer „frei“ sind oder nicht – sie lernen an jedem Flirt, egal, von wem er ausgeht. Überhaupt: Betrachten Sie sich in der Liebe häufiger als Lernende, und nicht als Meisterin.

5. Lesen Sie erotische Literatur, sehen sie erotische Filme
In der erotischen Literatur, aber auch in der erotischen Filmwelt ist nicht alles Gold, was glänzt. Beschäftigen Sie sich dennoch mit dem Thema. Versichern Sie, sich in die Heldinnen erotischer Erzählungen hinein zu versetzen. Was erschreckt Sie? Was fasziniert sie? Was begeistert Sie? Versuchen Sie, sich ein „erotisches Weltbild“ aufzubauen, so, wie sie ein soziales und politisches Weltbild haben.

6. Toys – da beste Mittel, um den Körper zu erforschen
Wenn Sie Ihren sinnlichen Körper nicht mit Männern (wahlweise auch Frauen) erproben wollen, dann empfehlen sich „Toys“ – vom Auflagevibrator bis hin zu „schweren Kalibern“ wie den Hasenohren-Vibratoren oder kraftvollen Massagestäben. Haben Sie um Himmels willen keine Scheu, diese Dinge zu erproben – eine preiswerte „Lustschulung“ bekommen Sie nirgendwo.

7. Dates, Dates, Dates – beginnen Sie mit etwas Seriösem
Das Geheimnis erfolgreicher Blind Dates liegt darin, „Lehr- und Herrinnentage“ zu trennen. Lernen Sie zunächst einfach, was Sie erwartet. Das gelingt am besten bei seriösen Dates, bei denen sich die Herren intensiv um Se bemühen. Sie finden nach und nach heraus, welche Absichten die Herren verfolgen, und wie Sie diese Absichten für ihre Zwecke lenken können. Versuchen Sie, Herren unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Charaktere kennenzulernen. Das gelingt, indem Sie „beste Passungen“ treffen und beim nächsten Mal dann eine dürftige „Passung“. Denken Sie daran: Be den ersten Dates geht es nicht darum, Ihren sogenannten „Traummann“ zu treffen, sondern Erfahrungen zu sammeln.

8. Werden sie eine aktive Partnersuchende
Wenn sie ein paar Dates gehabt haben, wird Ihnen klar werden, dass Sie die Herren geleiten, führen und verfrühen müssen, so, wie SIE es wollen und möglichst so, dass die Herren glauben, sie hätten all diese schönen Ideen. Wenn Sie aktiv führen und verführen, können Sie sich aussuchen, ob Sie die Nacht mit ihm im Viersternehotel verbringen wollen oder ihn zum Traualtar lotsen wollen. Wenn Sie nicht selbst führen und verführe, ist das Risiko groß, volltrunken in einem Junggesellenappartement mit reich frequentiertem Lotterbett zu laden oder sich mit Eheversprechen einlullen zu lassen. Das sind harte und unbequeme Wahrheiten, aber sie treffen leider zu.

9. Überprüfen Sie, wann Sie was wollen und was davon zu haben ist
Dating kann ein Spiel mit den Möglichkeiten sein – und viele Männer sehen das so. Wenn Sie mitspielen wollen, überlegen Sie sich immer „was kann ich jetzt für mich gewinnen, wenn ich mich in der einen oder anderen Weise entscheide? Es ist relativ unsinnig, die „feste Beziehung“ oder die Ehe als alleiniges Ziel anzusehen. Sie bekommen dann einen „Tunnelblick“. Überlegen Sie, welche Ziele Sie beim Dating verfolgen könnten, und ob Sie situativ entscheiden wollen, was sie mit ihrem Partner tun? Denken Sie daran: Jeder Mann kann ihnen in vielfacher Hinsicht nützen – nicht nur der Wunsch-Ehekandiat.

10. Verwirklichen Sie Ihre geheimen Lüste
Sollten Sie geheime Wünsche haben oder vor allem ein paar Träume verwirklichen wollen, die sie als junge Frau versäumt haben, oder sollten Ihre Gelüste sich auf besondere Aktivitäten konzentrieren, dann gibt es eine andere Möglichkeit. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie sich mit Männern hinreichend auskennen, bereits Erfahrungen mit Dates gesammelt haben und hinreichend selbstbewusst sind. Dann ist „Casual Dating“ das Zauberwort. Hier können Sie von vornherein klar sagen, wonach Sie lüsten, und dies dann mit einem geeigneten Mann verwirklichen.

Niemals unter Niveau - aber durchaus mit einem jüngeren Mann

Generell rate ich Ihnen, nicht deutlich unter Ihrem sozialen Niveau Bekanntschaften zu schließen – hingegen kann das Bildungsniveau ruhig etwas niedriger sein. Der beste Rat ist übrigens, sich auch deutlich jüngeren Partnern zu öffnen und anfängliche Bedenken bei den jüngeren Männern zu zerstören. Das gilt vor allem, wenn Sie auf Sinnlichkeit, Lust oder Wollust Wert legen und keine Beziehung für „immer und ewig“ suchen.

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Partnersuche – was Frauen und Männer wirklich bewegt

Die Informationen, die Sie in Deutschland über Dating und Partnersuche bekommen können, entstammen zumeist Quellen, die mehr als fragwürdig sind. Dazwischen aber gibt es einige Bücher, Magazine und Fachleute, die über wirklich sinnvoll Informationen verfügen.

Sinnvollem Ratgeber und weise Menschen

1. Wissenschaftler: Arnold Retzer – Lob der Vernunftehe.
2. Autoren: Eric Hegmann, diverse Bücher über Online-Dating.
3. Journalisten: Christian Schuldt: Romantik 2.0.
4. Organisationen: Single-Börsen-Vergleich.
5. Partnervermittler: Maria Klein (diverse Bücher).
6. Blogs: Die Liebe Pur (Pepcat).
7. Englisch: Chiara Aktik -Modern Dating.
8. Philosophen: Christian Ankowitsch: Der Kleine Seelenklempner.

Was ich Ihnen hier verrate, lesen Sie sonst nirgendwo. Es ist sozusagen das letzte Geheimnis, das ich mir für lange Jahre bewahrt habe. Sie sollten wissen, dass es eine Erkenntnis ist, die Wissenschaftler nicht finden können, und für die es eines bestimmten Alters bedarf, um sie zu erwerben. Ja, ich kann wohl sagen: Erst wenn ihr Hirn frei ist von Einflüsterung ist – dann verschwindet das „Rauschen“ der Falschinformationen und Sie stoßen zum Kern der Partnersuche vor.

Habe ich sie neugierig gemacht?

Versetzen Sie sich dazu bitte in die Lage eines/einer 16-järigen, wenn Sie können. Wahrscheinlich sind sie dann neugierig, verlieben sich hin und wieder und machen ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Vielleicht waren Sie zurückhaltend, vielleicht naiv, vielleicht aber auch stürmisch oder gar leichtsinnig. Jedenfalls ist sehr wahrscheinlich, dass sie Fehler machten, Wechselbäder der Gefühle erlebten und schließlich irgendwann beschlossen, ihr Liebesleben ein bisschen zu ordnen. Ein fester Freund (eine feste Freundin), eine Verlobung, eine gemeinsame Wohnung, eine Ehe - das waren sichere Zeichen, dass Sie festen Boden unter den Füßen wollen.

Die Liebe ist ein seltsames Spiel – sind Sie ein Spieler?

Nachdenken über die Liebe ...
Ich bin fast sicher, dass Sie ein klein wenig mit der Liebe gespielt haben: Flirt ist ein Spiel mit der Liebe, falls Ihnen gerade kein anderes einfällt. Es gibt ein paar Dutzend andere „Spiele der Liebe“, die alle dazu dienen, den Partner in Versuchung zu führen, seine Lüste zu erproben und seine Beziehungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Eric Berne hat solche Spiele beschrieben – hübsche, sinnliche und manchmal ein bisschen verruchte Spiele, in denen Sie und ihr Partner sich necken wie Kinder. In Anwandlung von Freud meinte Berne, in der Liebe spielte das neugierige Kind.

Zu der Zeit, als Sie 16 waren, bis zu jener Zeit, als Sie ungefähr 25 wurden, haben sie vermutlich viele dieser Spiele selbst durchgeführt, gehasst, genossen, verweigert oder zum Abschluss gebracht. Das alles war für Sie ganz normal – dazu brauchten Sie keinen Dating-Rat, nicht wahr?

Jetzt sind Sie vielleicht so zwischen 35 und 55. Inzwischen hat sich ihre Partnerwahl vielleicht als falsch erwiesen. Sie suchen aufs Neue.

Sie wollen jetzt "erwachsen sein"? Das nützt Ihnen kaum bei der Liebe

Sind Sie nun wieder das neugierige Kind, das in der Liebe auf Entdeckungsreise gehen will? Ich fürchte: ein großer Teil von Ihnen ist es nicht. Sie sind doch erwachsen, nicht wahr? Den ersten Teil des Geheimnisses lass eich jetzt gleich heraus: Es nützt Ihnen gar nichts, "Erwachsen sein zu wollen" - es schadet Ihnen vielleicht sogar. Im folgenden Absatz begründe ich, warum das so ist.

Drei Charaktere, die Ihnen als Partnersuchende entgegenkommen

In meiner täglichen Praxis erlebe ich genau die drei von Eric Berne beschriebenen Charaktere:

1. Am leichtesten gehen die Menschen mit der Liebe um, die sich zurückfallen lassen ins „Spiel des Lebens“: Sinnlich, neugierig, verrucht, mit einer Spurt Abenteuerlust. Das Wichtigste zuletzt: Diese Menschen haben „Lust auf Partner“. Und sie spiele ihre ganze Persönlichkeit aus, um einen zu finden. Berne nennt das Kindheits-ICH, Freud sagte „das ES“ dazu.
2. Die Forderung an eine „selbstbewusste Persönlichkeit“ macht viele Erwachsene zu Menschen, die ihr „Erwachsenen Ich“ (Freud: Ihr ICH) in die Partnersuche einbringen. Diese an sich löbliche Einstellung hat einen Fehler: Der „Andere“ hat ein abweichendes ICH – und die Liebe entsteht mit Sicherheit nicht dadurch, dass ein ICH frontal auf ein anderes ICH trifft. Insofern ist auch das „Psychologische Matching“ so fragwürdig, dass ich oft sage: Es ist kontraproduktiv für die Liebe.
3. Am schwersten haben es Menschen, die sich bei der Partnersuche daran erinnern, „ernsthaft“ sein zu müssen und stets zu kontrollieren, ob sie auch mit dem genügenden Ernst an die Sache herangehen. Sie sind es denn auch, die anderen Fehlverhalten vorwerfen und beispielsweise jeden anderen Menschen hassen, der sich nicht sofort für eine feste Beziehung entscheidet. Berne meinte, dass diese Haltung dem kontrollierenden „Eltern-ICH“ entspräche. (Etwa das „Über-Ich“ bei Freud).

Die Liebe ist ein oft ein Spiel - ob Sie wollen oder nicht

Oder die Liebe genießen?
Das Geheimnis, das ich Ihnen verraten wollte? Oh, es liegt in den drei Charakteren. Normalerweise kommen nämlich bei der Partnersuche zwischen 35 und 55 alle drei Charaktere auf Sie zu, und sie können das nicht verhindern. Die Lösung? Sie sollten sich, unabhängig von ihren eigene Ansichten und Absichten, drauf einstellen und alle drei Charaktere hinnehmen, wie sie sind. Hören Sie jedem aufmerksam zu, spielen Sie seien Spiele mit, wenn Sie mögen und öffnen Sie sich dem Anderen so weit wie möglich – und lernen Sie etwas dabei.

Aus meiner langjährigen Praxis kann ich Ihnen dies mit Sicherheit sagen: Wenn Sie bei bei der Partnersuche häufig Ihren Humor verlieren oder den anderen Partnersuchenden angreifen, sollten Sie sich selbst infrage stellen. Nehmen sie einfach hin, was ich allen sage, die sich über „die Menschen“ beklagen: Die Menschen sind nicht alle so, wie wir sie gerne hätten. Und wir sind nicht immer so, wie uns die Menschen gerne hätten. Das ist sehr einfach, nicht wahr? Mein Tipp? Versuchen Sie wenigsten ab und an, die Partnersuche anzugehen wie ein(e) neugierige(r) Jugendliche(r) – denn auch das kann ich Ihnen verraten: So alt sie auch sein mögen, Sie wissen niemals alles über die Liebe.


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Zehn Mal: pro Online-Dating

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Online Dating in aller Kürze und auf eine einfache Formel gebracht – das hätten Sie gerne?

Bitte, Ihnen kann geholfen werden. Hier sind die zehn Gründe, die für Online-Dating sprechen – oder aber dagegen. Es komm auf SIE an, was für Sie zutrifft.

1. Kürzere Zeit. Sie benötigen weniger Zeit, um Ihren Partner zu finden - vorausgesetzt, Sie suchen gezielt.
2. Gezieltere Suche. Wenn die Profile stimmen, können Sie gezielt nach der Person suchen, die Sie sich wünschen.
3. Vorabinformation. Sie wissen bereits viel über die Person, bevor Sie das erste Date haben. Den Rest holen Sie sich über Google, ein Telefongespräch und über das erste Vieraugengespräch („Blind Date“)
4. Anziehung geht vor Aussehen. Die Anziehung beim Online-Dating läuft über eine verbindliche Schreibe und persönliche Worte, nicht über das Aussehen.
5. Neue Erfahrungen. Online-Dating ermöglicht Ihnen, viele Menschen unterschiedlichster Art kennenlernen – Menschen also, die in Ihrem Umfeld gar nicht vorkommen.
6. Aufbruch und Wandel. Mehr als jede andere Methode ermöglicht Ihnen Online-Dating, aufzubrechen und sich einem Wandel zu unterziehen – örtliche, sozial, emotional.
7. Es ist aufregend. Wenn Sie gerne neue Menschen kennenlernen, ist jedes Date auf seien Art auch ein kleines Abenteuer. Gneißen Sie es – und nehmen Sie sich, was Sie wollen.
8. Ablehnung leicht gemacht. Es ist leichter, Körbe zu verkraften, weil Sie erkennen, warum Sie einen „Korb“ bekommen.
9. Es ist preiswert. Wenn Sie einen guten Geschmack haben, wissen sie, dass man für ein Kleid oder eine Handtasche durchaus 500 Euro bezahlen kann. Mehr kostet ihr Online-Dating-Abenteuer kaum. Partnervermittler, die „händisch“ arbeiten, kosten oft das 10-fache davon.
10. Es ist sicher – relativ sicherer jedenfalls, als sich von einem Mann oder einer Frau in der Bar abschleppen zu lassen.

Alle Argumente ließen sich übrigens auch gegen Online-Dating verwenden, woran Sie sehen können, dass alle Medaillen zwei Seiten haben – es kommt deshalb nur auf SIE an, was SIE tun werden
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Einen Single-Berater finden - oder einen Berater für die Partnersuche?

Was kann ich tun, um nicht mehr Single zu sein? Nun, vor allem sollten sie sich einen Partner suchen!


"Sind Sie Single Berater?" Das wollte neulich jemand von mir wissen. Mal ehrlich, Mitmenschen – was ist denn das für ein saublödes Wort? Ich berate niemand bei der Einrichtung einer Single-Wohnung (obgleich ich es könnte), und ich sage dem „Single“ nicht, wie er am besten Single-Mahlzeiten konsumiert oder ob er sich Goldfische oder weiße Mäuse zulegen soll.

Ich fummele auch niemanden in den Haaren oder im Gesicht herum und such keine Klamotten aus, gebe keine Lehrgänge für Masturbation, psychosexuelle Konditionierung und Frauenflachlegen.

Partnersuche ist ein viel zu ernstes Thema, um es reißerisch an den Markt zu bringen. Wer Datingrat erteilt oder sich gar als Datingassistent versteht, sollte das Wort „Single“ aus seinem Vokabular streichen – es ist ein ziemlich abgeschmacktes Etikett.

Was ein Partnersuchender ist? Jemand, der einen Partner sucht – und kein verdammter Single. Was er braucht, ist Rat, der ihn Zu Partner führt, und keine "Lebenshilfe, die aus dem Herzen kommt".

Ich denke, das muss einmal gesagt werden – oder etwa nicht?

Keine Dummsprüche über Dates – sondern harte Fakten

Haben Sie jüngst einmal etwas über Dating gehört und gelesen? Und haben Sie die verwirrenden Nachrichten geglaubt? Wissen Sie jetzt, was sie sollen und nicht sollen? Ich vermute, Sie sind so schlau wie zuvor.
Das Ziel bleibt die Liebe ....

Dann die sogenannten Dating-Berater bestehen aus einigen Spezialisten, die wirklich etwas zustande bringen, und einem riesengroßen Quatschklub von Möchtegern-Könnern.

Da sollen wir also Machos bleiben, aber besser, wir sind doch keine, dann dürfen wir nämlich nicht ins Bett. Da sollen wir mit Turnschuhen zu Dates gehen – und tun es besser nicht, weil das wirklich unangebracht ist. Man könnte diese Liste von Ungereimtheiten beliebig fortsetzen.

Von ausgesprochener Blödheit zeigen immer wieder Vorschläge, worüber wir reden sollen und worüber nicht. Sie reichten sich an Erwachsene, die alles berauchen können – außer dem Rat, worüber man reden darf und worüber nicht. Ich erkläre es Ihnen gerne: Erwachsene können, sollen und müssen möglicherweise sogar über alles reden, was Sie bewegt – und wo Offenheit oder Zurückhaltung angebracht ist, das wissen Erwachsene wirklich selbst. Das sogenannte „Dating“ ist keine „Geheimwissenschaft“, ja, es ist gar keine „Wissenschaft“, sondern einfach ein üblicher Umgang mit Fremden, die vielleicht einmal Freude werden sollen.

Kommunikation nicht vermeiden, sondern lernen

Den jüngeren Leuten kann ich noch etwas mit auf den Weg geben: Lernen Sie wieder menschliche Kommunikation – und verlassen sie den Irrweg, SMS auszutauschen statt miteinander zu reden Soll ich Tacheles reden mit Ihnen? Wenn sie nicht wenigstens eine halbe Stunde ein anregendes Gespräch führen können, sind Sie ein Kommunikations-Krüppel. Der müssen Sie aber nicht sein, denn Auswege lehrt jede Volkshochschule.

Ich greife die vielen „guten“ Ratschläge mal auf, über was man reden darf und über was nicht. Klipp und klar: Es ist gar nicht die Frage, worüber ihr redet, sondern dass ihr die richtigen Fragen stellt und dann in Ruhe zuhören könnt. Also vergesst bitte alles über den Einsatz von Small Talk, dem vermeiden von Tabu-Themen oder sonstiger „Ratschläge“. Die Leute, die euch da beraten, haben solche Gespräche unter Garantie niemals selber geführt – sonst wüssten sie es anders.

Fünf Punkte über Gespräche beim Blind Date, die stimmen

Ein wirklicher Herr (und eine wirkliche Dame) sollten eine Kommunikation pflegen, die:

1. Aus Fragen und Zuhören besteht.
2. In gegenseitigem Respekt füreinander abläuft.
3. Keine überheblichen oder überhöhenden Sätze enthält.
4. Jedwede Themen enthalten kann, wenn sie höflich vorgetragen und einvernehmlich besprochen werden.
5. Weder inquisitorische noch übertrieben zurückhaltende Elemente enthält.

Überlegen Sie gut, was wichtig ist – Sie haben beim Date meist nur eine halbe Stunde Zeit, um Ihren Partner wirklich zu interessieren – wenn das Gespräch dann noch fortgeführt wird, haben Sie schon eine „kleine Ausgangsbasis“, von der Sie auch mal abschweifen können.

Die Person in den Mittelpunkt stellen - und im "Hier und Jetzt" bleiben

- Ihr Partner möchte die Person in Ihnen sehen – nicht das Abziehbild.
- Verschwenden Sie nicht die Zeit, indem Sie über Belanglosigkeiten sprechen.
- Ihr Partner möchte weder ein positiv-verzuckertes Bild noch ein negativ-verdruckstes Bild von Ihnen sehen – sondern ein positiv-realistisches.
- Sie leben „jetzt und hier“ und in dieser Welt und keiner anderen. Bleiben Sie immer im „jetzt“ und sagen sie nur das über ihre Vergangenheit, was Sie auch in Ihren Lebenslauf (CV) schreiben würden.
- Sagen Sie am Schluss, was Sie wirklich denken – falls sie einen Korb geben, sagen sie es so höflich, dass es Ihnen niemand übel nimmt.

Wer sagt Ihnen das hier? Ich bin Gebhard Roese, Dating-Berater aus Passion, mit dem Beratungsschwerpunkt Kommunikation. Ich erstelle außerdem Chancenanalysen und berate bei der Auswahl von Fotos, Profiltexten und dergleichen. Ich habe eigene Dating-Erfahrung, habe meine Partnerin „online“ kennenlernt und gebe Deutschlands kompetentestes Dating-Magazin heraus, die Liebepur. Ich denke, das dürfte reichen, nicht wahr?
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Sagen Sie IHRE Meinung zu Dating-Themen!

Na, eine Meinung zum Dating?


Das von mir herausgegebene Magazin "Liebepur" ist Deutschlands qualifiziertes Magazin für die Liebe, die Partnersuche und Online-Dating. Dort suche ich gerade Meinungen zu folgenden brisanten Themen:

1. Einsturzgefahr - was wird aus den traditionellen Singlebörsen?
- Meine Meinung? Turbulenzen, aber kein Kollaps.
2. Kleine Trickser mit der Lust – sind Sex-Singlebörsen seriös?
- Meine Meinung? Überwiegend leider nicht..
3. Helfer oder Geldmacher – ist Dating-Assistenz sinnvoll?
- Meine Meinung? Auf das "Wie" kommt es an. Datingrat ist gut, "Outsoucing" ist bedenklich. .
4. Singlebörsen-Tester – nötig oder überflüssig?
- Meine Meinung? Ich habe dazu keine - ich beobachte und wundere mich manchmal..
5. GPS-Dating (Mobile Dating mit Verortung) – auch für Frauen?
- Meine Meinung? Nur für sehr selbstbewusste Frauen oder Huren..

Es kommt aber nicht auf meine Meinung an, sondern auf Ihre - haben Sie eine? Dann aber fix schreiben ...

Bei Interesse - bitte an die Redaktion wenden: .
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Das erste Date: niemals Sex – oder vielleicht doch?

Nach dem Date - was ist der nächste Schritt?
Wohin ich auch sehe – überall tobt inzwischen ein Generations- und Kulturkampf um "zu schnellen Sex" , der eigentlich gar nicht wirklich relevant ist. Er wird überwiegend von konservativen Frauenzeitschriften und den Kolumnistinnen der Massenblätter geschürt. Die Brandbeschleuniger kommen aus einer umstrittenen Wissenschaft der „Evolutionspsychologie“. Diese Leute saugen vor allem eines ständig aus ihren Fingerchen: Männer und Frauen sind evolutionsbedingt so unterschiedlich, dass es unheimlich schwierig ist, sexuell zu einem Konsens zu kommen. Na klar: Gegen 1920 hatten uns „Wissenschaftler“ aus ähnlichen Gründen noch erzählt, dass es Frauen nicht zuzumuten wäre, Vollzeit in der Wirtschaft zu arbeiten.

Generationenkonflikt: Alle schlagen auf die Generation "Y" ein?

Konkret: die neue Generation, also Generation „Y“ schmeißt gerade ziemlich viele Geschlechterklischees über Bord, und die Kapitäninnen der abgewrackten Bürgermoral drücken ihr Befremden darüber aus. Auch sie wollen, dass sich alles für alle ändert, aber sie sagen: „Wehe, jemand beginnt damit.“ Manche drücken es auch so aus, dass ein unendliches Spiel daraus wird: „Ihr Männer müsst anfangen, dann ziehen wir Frauen nach.“

Schüren einige Frauen den emotionalen Sozialismus?

Was für ein Unfug! Recht deutlich zieht es sich bei der angeblich "kollektiven Auffassung" „der Frauen“ zum Sex beim ersten Date: „Wir tun es nur deswegen nicht, weil wir anschließend für Schlampen gehalten werden.“ Das bedeutet natürlich implizit: „Falls ihr uns nicht mehr für Schlampen halten würdet, würden wir es tun.“

Man muss sich da mal genau auf der Zunge zergehen lassen: Die Frau, selbstbewusst, individuell und Herrin ihrer Gefühle, soll mit einem Mann nicht schlafen, weil sie andernfalls dem Kollektiv der Männer (und Frauen) als Schlampe gilt? Mit anderen Worten: Sie soll keine eigenen Wünsche und Vorstellungen vom Leben haben, sondern sich dem Kollektiv unterordnen? Was ist denn das? Emotionaler Sozialismus?

Wissenschaftler als Tugendbolde

Im Moment wird dieses falsche Mantra, übrigens von Wissenschaftler ausgegeben, herausgequält:

Sex beim ersten Date führt bei Männern nicht zur Liebe – aber er entwürdigt Frauen.


Wieso entwürdigt Sex? Und warum muss er "zur Liebe führen?"

Das ist doppelt hinterhältig. Nirgendwo steht geschrieben, dass Sex Frauen entwürdigen muss – nicht beim ersten Mal und nicht bei der hundertsten Ausführung – und ebenso ist mir nicht geläufig, dass Sex immer und überall zur „Liebe“ führen muss. Damit ist klar: Hier wird Ideologie im Deckmantel der Wissenschaft ans Volk gebracht.

Viele Generationen -viele Meinungen über Sex

Niemand sagt: Ja, heute ist alles anders. Es gibt sie noch, die Klischees. Immerhin ist es nur die Genration „Y“, die sich nunmehr darauf geeinigt hat, dass Frauen und Männer sexuell gleichberechtigt und gleich verpflichtet sind, während die Generation „X“ sich noch darum gestritten hat, wie die Hausarbeit verteilt wird. Ja, und dann gibt es auch noch die „Babyboomer“ mit ihren Ansichten aus dem vergangenen Jahrtausend, und sogar noch Veteranen, die den Zweiten Weltkrieg miterlebt haben. Sie können nicht alle der Meinung der „Genration Y“ sein. Und ebenso ist auch die „Generation Y“ nicht immer und überall der gleichend Meinung.

Nur eines sollten die arroganten Frauen und Männer der drei älteren Generationen mit ihrer Medien-und Definitionsmacht nicht tun: überkommene Klischees als Normen festzusetzen – egal, ob sie wissenschaftliche Helfershelfer haben oder nicht.
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Sündenpfuhl und Abschleppbasis Online-Dating?

Wo endet das Blind Date? Man kann es nie wissen ...
Nachdem selbst ernannte Moralisten wie Markus Friend (POF) Hook-Up-Beziehungen (ONS, Abschleppen, Sex-Dates, nach deutschem Verständnis auch Casual Dating) durch Zwangsmaßnahmen unterbinden wollen, ergibt sich die Frage, wozu denn, bitte schön, Online-Dating-Plattformen gegründet wurden. Wirklich nur, um die bürgerlich-konservativen Formen von „Verliebt, verlobt, verheiratet“ zu vollziehen? Was soll denn diese lächerliche Fassade, die man hier aufstellt?

Partnersuche war – seit sie frei und offen betrieben werden kann – schon immer eine Angelegenheit, in der alles möglich war, in der es viele Überraschungen gab und in der jeder letztendlich seinen Weg zum Ziel finden musste.

In der Dating-Branche gibt es ein „Einerseits und andererseits und außerdem“, das relativ schwer zu durchschauen ist. Seriös wollen alle sein, sonst würde man ihnen ja sein Geld nicht anvertrauen, doch welche Möglichkeiten, seien es Chancen oder Risiken, gibt es denn nun für die „schnellen Begegnungen“? Das lässt sich in einem Satz sagen: Es gibt immer ein Einerseits und Andererseits und Außerdem.

Einerseits – die seriöse Fassade und das seriöse Sein
Einerseits will man sich den Anstrich der Seriosität geben. Das wollen alle, und alle haben es schwer dabei, sodass es dem Laien nahezu unmöglich ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Am sichersten vor Hook-Ups und ONS schützen teure und nur mit einiger Mühe erreichbare Online-Partervermittlungen. Auch dort führt der Weg zur Liebe allerdings über Blind Dates – und bei Blind Dates gibt es gelegentlich spontane Verliebtheiten, die eben auch im Lotterbett enden können.

Andererseits – alles für Lotterbett und Standesamt
Andererseits muss man, jedenfalls als „gewöhnliche“ Singlebörse, auch akzeptieren, dass sogenannte „Kurzzeitbeziehungen“ über Singlebörsen verabredet werden. Das hat nichts mit Prostitution, Schlampen oder Leichtfertigkeit zu tun, sondern mit dem Drang vieler Singles, ein wenig Sex ohne Bindungen zu genießen. In jeder Single-Börse gibt es deshalb Menschen, die nach Hook-Ups, ONS und Affären suchen. Dem ernsthaft suchenden Single beliebt nichts anders übrig, als sich Partner(innen) zu suchen, die ähnliche Ziele haben.

Außerdem – Merkwürdiges, Schillerndes, Betrügerisches
Außerdem finden alle Arten von merkwürdigen Existenzen den Weg in Singlebörsen. Darunter sind solche, die man ausgrenzen kann (Fakes, Scammer, Betrüger und verdeckt arbeitende Huren) und solche, die man akzeptieren muss, zum Beispiel Menschen mit sexuellen Sonderwünschen.

Im tiefen Sex-Sumpf
Schließlich werden von vielen (nicht allen) Singlebörsen Lockvogelprofile erstellt. Besonders betroffen sind die „typischen“ Sex-Börsen, die mit großbrüstigen und spärlich bekleideten Frauen werben. In der Regel gilt: Umso höher die Sex-Versprechen, umso mehr Lockvögel werden eingesetzt. Selbstverständlich behaupten alle Sex-Börsen, keine weiblichen Lockvögel einzusetzen – doch sind diese mehr oder weniger die Grundlage des Geschäfts, das über die Wollust gesteuert wird.

Der Weg hinaus ist der Weg hindurch - mit Rat vom Fachmann

Es ist ein offenes Geheimnis, dass es in Singlebörsen wahrscheinlicher zu ONS als zu Beziehungen kommt. Das liegt einfach daran, dass Beziehungen Zeit brauchen – nur etwa jedes siebte Blind Date führt zu einer Beziehung, jedes Fünfte dagegen zu einem ONS. Die Zahlen darüber sind alt und nicht mehr ganz zuverlässig, aber Fachleute nehmen an, dass die Zahl der ONS eher zugenommen, die Zahl der Beziehungen hingegen abgenommen hat. Schwierig für die „gewöhnlichen“ Singlebörsen: Sogenannte „ernsthafte“ Partnersuchende wandern vielfach zu Online-Partneragenturen ab, aber nur wenige „lockere Partnersuchende“ verlassen die Singlebörsen in Richtung „Casual Dating“. Im Casual Dating (nach deutscher Definition) führen viel mehr Begegnungen zu ONS, und zumeist werden bei Casual-Dating-Agenturen gar keine Dauerbeziehungen oder längeren Affären gewünscht.

Zusammenfassend kann man dies so sagen:
1. In Online-Partnervermittlungen ist das Ziel eine Langzeit-Beziehung. Der Weg dorthin führt aber über Blind Dates, die ganz selbstverständlich auch in einem ONS enden können.
2. Singlebörsen gewöhnlicher Bauart sind immer noch ein Spielplatz für alle, und alle können alles wollen oder ablehnen.
3. Casual Dating Agenturen sind die richtigen Plätze für unverbindliche Sex- und Erotikkontakte sowie für ONS und Affären.
4. Das Publikum von Sex Dating ist gewöhnliche eine Mischung aus Voyeuren, Sexbesessenen, Huren und Fakes.
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Top-Rat: Parallelkontakte – möglichst meiden, nie darüber reden

Möglichst keine Parallelkontakte beim Dating
„Die Liebe ist ein seltsames Spiel, sie kommt und geht von einem zum andern“ – die älteren unter Ihnen werden sich erinnern, nicht wahr? Doch sind „Parallelkontakte“ wirklich sinnvoll, wenn man ernsthaft einen Lebenspartner sucht?

Fünf Dating-Tipps für Parallelkontakte

Ich sage es Ihnen:

1. Bevor Sie jemanden treffen, der Ihnen wirklich sympathisch ist, benötigen Sie „Parallelkontakte“, weil niemals sicher ist, ob es tatsächlich ein Date mit den in Aussicht genommenen Partnern gibt.
2. Wenn Sie jemanden getroffen haben, der Ihnen wirklich sympathisch ist, den Sie auch wiedertreffen wollen und bei dem dies alles auch zutrifft, dann brechen Sie alle Kontakte zu anderen Interessenten ab.
3. Wenn Sie noch „ein Eisen im Feuer haben“ und sich nicht vollständig entscheiden wollen: Reden Sie niemals drüber. Es ist kein „Paralleldating“, wenn Sie noch ein anderes Date wahrnehmen wollen, das Sie schon vorher vereinbart haben.
4. Versuchen Sie immer, sich auf einen Partner zu konzentrieren – und sich schnell zu entscheiden. Es ist „gesünder“ als ständig neue Partner zu treffen, die wieder andere Eigenschaften haben, auf die Sie sich jedes Mal neu einstellen müssten.
5. Solange Sie keine „Beziehung“ miteinander haben, also, solange sie nicht miteinander übernachtet haben, zusammen gekocht haben oder Freunde getroffen haben, ist vertretbar, weiter zu suchen. Allerdings nur dann, wenn Sie Ihrem Partner nicht versprochen haben, ihn nun regelmäßig zu treffen.

Reden Sie nie über andere Dates

Es ist keine Frage von Parallelkontakten oder sonstigen Schlagworten, die im Dating-Bereich fallen, sondern ein Gesetz der Höflichkeit und des Respekts: Niemals über andere Dates reden. Reden Sie niemals darüber, wie andere Dates waren, die Sie hatten – und auch nicht über Dates, die Sie noch planen. Solange keine erotische Beziehung besteht, solange der andere also mehr oder weniger ein „flüchtiger Bekannter“ ist, hat er keinerlei Recht zu erfahren, mit wem Sie sich jemals trafen oder noch treffen werden. Konzentrieren Sie sich bei jedem Date vollständig und ausschließlich auf Ihren Partner – er verdient es.

Männer und Frauen – vermeiden Sie Klischees

Vermeiden Sie, Ihren Partner beim ersten Date jemals mit Klischees über Frauen und Männer zu konfrontieren – und zwar in jeder Hinsicht. Seien Sie immer offen, und versuchen Sie niemals, Ihren Gesprächspartner in eine „Schublade“ einzuordnen.

Das gilt auch für die Versuche, das Date sogleich zu einem „netten Abend zu zweit“ bis in den frühen Morgen auszudehnen. Derartige Vorschläge kommen in letzter Zeit recht häufig vor – und sie gehen nicht selten von Frauen aus, die zum Date „alles auf eine Karte“ setzen.

Also bedenken Sie dies: Männer sind keine Spermaschleudern, nur weil sie vielleicht nach einem „feuchten Dessert“ fragen. Ebenso wenig sind Frauen Schlampen, nur weil Sie nach dem Date noch zu einem „Gläschen Sekt bei mir“ eingeladen werden.

Es ist das natürliche Recht jedes Menschen, sich von einem Date neben vielen anderen Erfahrungen auch Sex zu versprechen. Und es ist Ihr natürliches Recht, darauf nicht einzugehen, sondern andere Vorschläge für den weiteren Ausbau der Beziehung zu machen.
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10 Fakten, wie Sie als Frau über 40 gewinnen und versagen

Zweifel oder Verblendung - was überwiegt?


Hier finden Sie, einmalig im Internet, zehn Fakten, wie Sie als Frau über 40 bei der Partnersuche gewinnen und versagen. Alle Fakten sind sorgfältig geprüft und entsprechen dem Wissenstand des 21. Jahrhunderts.

1. Fakt: Sie sind an einem Markt, an dem nicht IHRE Gesetze herrschen. Die dagegenstehende Vermutung: „Es gibt keinen Markt, ich bin anders, ich kann die Gesetze verändern.“ Abhilfe: Schwierig, vermutlich brauchen Sie einen Therapeuten.
2. Fakt: Sie können nicht damit rechnen, „gefunden zu werden“. Dagegen steht der Wunsch, gefunden, entdeckt und begehrt zu werden. Das können Sie leicht ändern, indem Sie aktiv suchen.
3. Fakt: Es gibt zunächst keinen erkennbaren Grund, gerade SIE zu wählen. Dagegen steht der Wunsch, einzigartig und begehrt zu sein. Das Positive: Daran können Sie eine Menge ändern.
4. Fakt: Ihre Ansprüche lassen sich nicht durchsetzen. Vermutung: „Sie müssen doch durchsetzbar sein, weil ich so toll bin.“ Vergessen Sie dies sofort und endgültig. Lernen Sie, Kompromisse einzugehen. Die Männer müssen es auch.
5. Fakt: Ihre Wünsche sind oft unrealistisch. Vermutung: „Alle Wünsche sind erfüllbar, wenn ich es nur will“. Ändern sie dies auf ein paar Kernwünsche ab, und werfen Sie Illusionen über Bord.
6. Fakt: Gute, bindungswillige Männer gehen „weg wie warme Semmeln“. Dagegen die Vermutung: „Es gibt Männer zum Aussuchen, ich muss nur zugreifen“. Kommen Sie zurück in die Realität, bevor es zu spät ist.
7. Fakt: Ein Lover ist leichter zu haben als ein Ehemann. Die Hemmung: Es gilt Ihnen als verpönt, Liebhaber zu haben – aber das nützt Ihnen, um Männer Ihres Alters zu beurteilen.
8. Fakt: Aktives Verführen führt zu mehr Begegnungen. Vermutung: „Ich muss nicht verführen, weil Männer mich verführen wollen.“ Überlegen Sie bitte noch einmal: Wen bekommen Sie, wenn sich sich verführen lassen und wen können Sie haben, wenn sie aktiv verführen?
9. Fakt: Ambivalentes Verhalten führt zu Misserfolgen. Vermutung: „Ich bin ich, und ich kann mich verhalten, wie ich will“. Das ist berechtigt, aber nicht sonderlich interessant für partnersuchende Männer.
10. Fakt: Ihre Flirtkünste reichen wahrscheinlich nicht mehr aus. Vermutung: „Wozu Flirtkünste? Habe ich das nötig?“ Ja, das haben Sie nötig, wie soll es denn sonst klappen?

Wenn Sie diese 10 Punkte verändern und positiv verwenden, haben Sie einen „Quantensprung“ in Ihrer Beziehungssuche vollzogen. Ihre Chancen steigen, mal um einige Prozent, dann aber auch um ein Vielfaches. Mit anderen Worten: Je mehr sie ändern, umso sicherer verdoppeln, verdreifachen oder vervierfachen sie Ihre Chancen, alsbald einen Mann zu finden.

Drei Mal sicherer Erfolg beim Online-Dating

So könnte es vielleicht gehen ...
Mein Artikel über Probleme, die zum Misserfolg beim Online-Dating führen, hat allerlei Kommentatoren (stille und öffentliche) auf den Plan gerufen, die sagen: „Was will den der? Online Dating ist doch Klasse!", Oder gar: meine „Schwester“ (oder wer auch immer) hat ihren Freund doch auch durch Online-Dating gefunden. Nun, lesen sollte man können ...

Ich hatte in diesem Artikel die fünf wichtigsten Gründe erwähnt, warum Online-Dating NICHT funktioniert, wenn der Partnersuchende fünf gravierende Fehlannahmen über sich und andere als Grundlage für die Suche verwendet.

Drei Mal sicherer Erfolg beim Online-Dating

Fragen wir uns nun doch einmal umgekehrt: Welche wichtigen Vorstellungen oder Eigenschaften sprechen denn eigentlich dafür, dass Online Dating funktioniert? Diese drei Grundlagen sind Elementar für den Erfolg beim Online-Dating:

1. Natürliches oder erlerntes Selbstbewusstsein. Diese Eigenschaft ist Voraussetzung, um eine Meisterin oder ein meister bei der Partnersuche zu werden. Sowohl „aufgesetztes“ Selbstbewusstsein wie auch Selbstunsicherheit trägt hingegen zum Misserfolg bei.
2. Offenheit, Wagemut und Experimentierfreude. Wenn genügend Selbstbewusstsein vorhanden ist, kann man offen und wagemutig auf die Pirsch gehen. Wer verschlossen oder zögerlich ist oder nur Situationen wünscht, in denen er sich auskennt, kommt beim Online-Dating hingegen nicht über mäßige Erfolge hinaus.
3. Lebensentwürfe, die Toleranz und Kompromissbereitschaft im Detail beinhalten. Es erreicht beim Online-Dating nicht, „einen klaren Lebensentwurf“ zu haben. Der Grund liegt darin, dass jede Partnerschaft den Lebensentwurf ein wenig verändert. Wer glaubt, auf Kompromisse verzichten zu können, riskiert, vergeblich zu suchen.

Diese drei Punkte reichen völlig, um die Partnerin oder den Partner zu suchen – vor allem natürlich beim Online-Dating, bei dem Sie mit vielen unbekannten Situationen konfrontiert werden. Denn Online-Dating bedeutet, sich schnell zu entscheiden, wenn unbekannte Situationen auftauchen – und solche Situationen sind ja typisch für Online-Dating. Warum ist das so?

Warum Online-Dating nicht "ganz gewöhnliche Partnersuche" ist

1. Sie lernen möglicherweise Menschen aus Ihnen unbekannten Berufsfeldern, Lebensumgebungen oder gar Kulturen kennen. Seien Sie neugierig darauf, aber behalten Sie dabei Ihre eigenen Grenzen im Auge.
2. Oftmals sind schnelle Entscheidungen nötig, wie sie mit Ihrer neuen Begegnung weiter verfahren, wollen, oder welches Wagnis (Risiko oder Chance) Sie eingehen möchten, wenn sie ihr/ihm sofort folgen. Sie sollten darauf vorbereitet sein, diese Entscheidungen gegebenenfalls innerhalb von Sekunden zu fällen.
3. Wenn ihre Begegnung auf keinen ihrer bisherigen Lebensentwürfe passt, aber dennoch faszinierend ist, sollten Sie wissen, was Sie tun oder unterlassen möchten.

Sehen Sie, worauf alles ankommt? Nur auf Sie und Ihre Entscheidungen. Übrigens: Sie dürfen dabei selbstverständlich Fehler machen. Viele Partnersuchende sagen sich „hinterher“: „Ach, hätte ich doch … ach, wäre ich doch“. Das ist Unsinn. Sie wissen nie, wie die Situation ausgegangen wäre, wenn Sie diesen oder jenen Schritt anders ausgeführt hätten.



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Partnersuchende brauchen Hilfe – aber wie und von wem?

Weiter suchen, immer weiter suchen ... bringt das etwas?
Partnersuchende brauchen oft Hilfe- oder sagen wir besser: Sie bräuchten häufig Hilfe, nehmen sie aber kaum in Anspruch, und dies sogar, wenn sie kostenlos angeboten wird.

Das Problem dahinter ist einfach und kann so beschrieben werden (Zusammenfassung vieler Aussagen):

Jeder Mensch hat die natürliche Fähigkeit, sich seinen Partner zu suchen. Es wäre beschämend, wenn ausgerechnet ICH dazu Hilfe benötigen würde.


Gut Gebrüllt, Löwin oder Löwe – aber etwas vergessen: Die Partnersuche ab 30, die heute immer üblicher wird, ist eine soziale Innovation. Wen nun mit einer Internet-Suchmaschine an die Frage herangeht: „Was wäre gut für mich?“, dann stößt man vor brauchbarem Rat stets zuerst auf die Nebelkerzenwerfer der PR-Agenturen und firmeneigenen Märchenerzähler.

Auch die Bücher zum Thema bringen nichts als ein bisschen Oberfläche – ja, man kann vielleicht irgendwann etwas gebrauchen, was in den Büchern steht. Aber in ihnen findet man naturgemäß nicht den höchst individuellen Rat, der in der Situation benötigt wird.

Rat wäre da - aber Ratsuchende nehmen ihn nicht an

Es hat niemals an Versuchen gefehlt, diese persönliche Beratung kostenlos anzubieten, in bestimmte Tarife zu integrieren oder gar separat zu vermarkten. Doch da wurden auch viele gutwillige und kompetente Berater schon mit dem Satz konfrontiert: „Man kann die Pferde zu Tränke führen, aber saufen müssen sie alleine.“ Doch es ist, wie es ist: Die meisten Partnersuchenden wollen weder zur Quelle geführt werden, noch trinken sie vom Wasser der Weisheit.

Die Geschichte der Beratung für Partnersuchende ist eine Geschichte der Fehlannahmen: Es gibt einen riesenhaften Bedarf, aber dennoch keinen Markt.

Das ist sehr ungewöhnlich, und eigentlich lässt es sich nur darauf zurückführen, dass die Schamgrenze sich als riesige Hürde erweist. Ich fühle mich dabei an die anonymen Gruppen (AA, EA) erinnert, zu denen Menschen auch erst kommen, wenn sie die Einsicht erreicht hat, alleine nicht mehr weiterzukommen.

Wer kann helfen? Wie kann geholfen werden?

Die Frage, wer hier helfen kann, ist schwer zu beantworten, weil der „ganz normale Wahnsinn“, also der Realitätsverlust gebildeter, urbaner Akademiker(innen) derzeit als „kulturgegeben“ gilt. In kurzen Worten: Sie glauben, bei Weitem attraktiver zu sein als sie es in Wahrheit sind, und reden sich ein, dass sie nur länger suchen müssen, um dennoch Ihr Ziel zu erreichen (1).

Es zeigt sich, so meint jedenfalls Mark Brooks in seinem Blog „Online Personal Watch“, dass die bisherigen Bemühungen, Partnersuchenden sinnvoll zu helfen, als gescheitert anzusehen sind, dass aber andererseits Hilfe dringen benötigt würde. Er glaubt sogar, dass die gesamte Branche bislang versäumt hat, Partnersuchenden sinnvoll zu helfen und sagt richtigerweise:

Viele Menschen wissen einfach nicht, wie man sein Handeln reflektiert und es selbst analysiert, um sich damit in Beziehungen angemessen zu benehmen.


Ich würde noch einen Schritt weitergehen und behaupten „… und viele Menschen wissen nicht einmal, was es für sie eigentlich bedeutet, einen Partner zu suchen.“

Verzeihen, wenn nichts geboten wird?

Doch noch etwas macht mir Sorgen: Gegenwärtig drängen Unternehmen an den Markt, die für sehr, sehr viel Geld eine Kombination von traditioneller Ehevermittlung und Blind-Date-Vermittlung anbieten. Ich habe von Kosten gehört, die so hoch sind, dass selbst mir Schwarz vor Augen wird, und das will etwas heißen: denn zumeist sehr ich solche Angebote eher augenzwinkernd.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal Mark Brooks zitieren, der schrieb:

Die Leute verzeihen die 30 USD, die sie im Monat zahlen, wenn sie nicht die Liebe ihres Lebens finden. Aber sie werden 2.000 USD und mehr nicht mehr verzeihen, wenn sie diese (zusätzlich) für Matchmaking (2) ausgeben sollen.


Noch dreht sich das Rad – noch geben Menschen Geld (auch weit mehr als 30 USD) pro Monat aus, um dafür nicht viel mehr als den Zugriff zu einer Single-Datenbank zu bekommen. Doch was wird morgen sein? Was, wenn jene sich massenhaft „blutige Nasen“ holen, die jetzt noch mit dem modernen Anspruchswahn verhaftet sind?

Ich weiß es nicht – aber ich weiß, dass ich dem einen oder anderen hätte helfen können – wenn er nicht so hoch auf der Leiter sitzt, dass er sich gar nicht mehr herunterholen lässt.

(1) – Nach der These von Watzlawick et al sind Probleme nicht auf diese Weise zu lösen – die Lösung muss also zwangsläufig scheitern.
(2) - (Matchmaking – Partnervermittlung, auch: Hilfe der Partnerauswahl).
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Viele parallele Kontakte – wie man selbstgefällig scheitert

Auch ein betont höflicher und zurückhaltender Dating-Berater kann nicht an der Wahrheit vorbei: Sogenannte „Parallelkontakte“ beim Dating sind ein häufiger Grund, warum Online-Dating nicht funktioniert.

Parallelkontakte entstehen immer dadurch, dass jemand beim Dating „mehrerer Eisen im Feuer hat“. Das ist an sich normal, weil man ja relativ viele Kontakte knüpfen muss, bevor sich daraus eine E-Mail-Korrespondenz entwickelt. Es mag auch durchaus vorkommen, dass man mit zwei Interessenten in der Woche telefoniert, die man beide treffen möchte, und ab und an kann es auch sein, dass man einen interessanten Partner trifft, während man schon mit einem anderen „zugange“ ist.

Das sind dann aber keine wirklichen „Parallelkontakte“, sondern Überschneidungen, die sich bei der Partnersuche kaum vermeiden lassen.

Parallelkontakte, Paralleldating - willkürlich geknüpfter Selbstbetrug

Tatsächliche „Parallelkontakte“ werden willkürlich und willentlich geknüpft. Sie entstehen in der Regel sprichwörtlich aus der Verballhornung: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet“.

Mit anderen Worten: Wer Paralleldating betreibt, versucht andere hinzuhalten und gegeneinander auszutricksen. Das gilt ebenso für das „ewige Hinhalten“ mit E-Mail oder für die neueste Unsitte, beim Telefongespräch angeblich keinen passenden Termin für ein Blind Date zu finden.

Sind "Parallelkontakte" „nur ein harmloser Trick?“

Nein - es ist, in aller Offenheit, Betrug an sich selbst und an anderen. Oftmals wird dieser Betrug allerdings von den Betrügerinnen und Betrügern gar nicht als solcher wahrgenommen: Sie fühlen sich als Königinnen und Könige des Dating-Universums, die allein kapiert haben, worauf es angeblich ankommt: Die Rosinen aus dem Kuchen zu holen.
Allerdings merken diese Trickserinnen und Trickser nach einiger Zeit, dass sie sich selbst betrügen – dann aber ist schon viel Zeit verloren, und oftmals auch viel Geld.

Warum ist der Betrug an Anderen in Wahrheit Selbstbetrug? Ganz einfach:

1. Der Parallelkontakter zeigt seine Entscheidungsschwäche – das ist ganz schlecht für eine spätere Beziehung zu ihm.
2. Die Kommunikationsfähigkeiten des Singles sind schwach ausgeprägt – man „verschanzt“ sich, statt sich zu öffnen.
3. Man verliert Zeit, Energie und emotionale Sicherheit – und dabei laufen einem die Chancen davon.

Nun lässt sich die eigene Entscheidungsschwäche durch Selbsthilfe, Freundeshilfe, Selbsthilfegruppen oder Therapie bekämpfen und die Kommunikationsmängel lassen sich durch Kurse beseitigen. Doch wer Menschen hinhält, geht das Risiko ein, dass diese „abspringen“. Mit anderen Worten: Wer einen Partner „am langen Arm“ hungrig halten will, riskiert, dass dieser sich Weidegründe sucht, die leichter zu erreichen sind.

Das Gift der Parallelkontakte: die Luschen bleiben hängen

Daraus ergibt sich das Gift der Parallelkontakte:

Nur schwache Menschen lassen sich ewig „hinhalten“ – starke Menschen suchen alsbald nach Alternativen. Was bekommen Sie also, wenn Sie versuchen, Interessenten hinzuhalten? Bei der Partnersuche finde ich nur eine Antwort: Die charaktervollen, selbstbewussten Partner such sich ihr Glück anderwärts, und die Luschen bleiben hängen.

Wenn Sie das wollen – nun ja, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Ich allerdings kann nicht guten Gewissens dazu raten.
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