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Ein gutes 2015

Das Jahr hat begonnen - lasst es lustvoll, sinnlich und erfolgreich sein
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Treue – neue Beziehungstendenz?

Treue nimmt einen zentralen Stellenwert in heutigen Beziehungen ein - das glauben jedenfalls 1.127 deutsche Singles zu 84 Prozent. Und 66 Prozent meinen, das würde auch in Zukunft so bleiben.

Nach der Umfrage legen vor allem die Singles unter 30 viel Wert auf Treue: angeblichen 88 Prozent von ihnen war die Treue in der Beziehung wichtig. 72 Prozent behaupteten, noch nie fremdgegangen zu sein und 67 Prozent wollten den Radikalschnitt machen, wenn sich beim Partner eine Untreue herausstellen sollte.

So weit, so gut – und was sagt uns das?

Laut der Hauspsychologin von eDarling, Dr. Wiebke Neberich „lässt sich aus den Umfrage-Ergebnissen eine neue Beziehungstendenz unter Singles ablesen: Der „Ringle“ (Romantic Single)“.

Fragt sich, was „neu“ daran ist und wieso ein um wenige Prozentpunkte höheres Ergebnis beim Wunsch nach Treue bereits eine „Beziehungstendenz“ einer Altersgruppe andeutet. Und der „Ringle“? Den gib es nicht. Schon schlimm genug, dass PARSHIP vor einiger Zeit den „Mingle“ überall mit eingemingelt hat.

Ich sage mal: Spart euch euer blöden Pseudo-Anglizismen, Freunde. Es ist schon schlimm genug, dass ihr dauernd „Alleinlebende“ (Singles) mit Partnersuchenden verwechselt.

Bitte merken: Nicht jeder „Single" ist ein Partnersuchender (und schon gar nicht jederzeit) , und nicht jeder Partnersuchende ist Single. Und irgendwie – sollte man mit dem Begriff „Treue“ nicht so herumferkeln. Dadurch wird er abgegriffen.

Zahlenquelle: Online-Partneragentur eDarling, hier zum Straßeninterview.

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Emanzipation: Frauen sind wie die Tiere – Männer auch

Bei manchem Tier sind beide Geschlechter kaum zu unterscheiden - bei der Geilheit auch?
Wahrscheinlich stimmen Sie meinem ersten Satz zu: „Männer haben offenbar etwas noch nicht bemerkt: Frauen haben sich emanzipiert, und zwar gründlich.“ Doch nun kommt der Zweite: „… doch sie haben sich nicht in dem Sinne emanzipiert, den Alice Schwarzer sich einmal wünschte, sondern ihre Emanzipation ist für sie eine reine Privatsache geworden, die sie selbst in die Hand nehmen, wo, wie und wann sie es für richtig halten.“

Diese „neue“ feministische Bewegung kennt weder Doktrinen noch folgt sie Ideologien – und sie ist wenig dokumentiert. Sie folgt auch keinen ethischen Regeln, sondern richtet sich nach individuellen Gegebenheiten.

Was sich während all dieser Jahre vor allem änderte, war das Frauenbild – aber es ändere sich keinesfalls so, wie es die Mütter der „zweiten Welle“ der Emanzipation geplant hatten.

Drehen wir die Zeit einmal ein wenig zurück, so war die Frau der Vor-1970er Jahre weitgehend eine Person, die sich allenthalben unterordnete – privat wie auch im Geschäftsleben. Die unverheiratete Frau wurde mit „Fräulein“ bezeichnet, und nahezu jede Frau, die einen Beruf erlernte, hoffte darauf, zu heiraten und Mutter zu werden. In der Öffentlichkeit waren alleinstehende Frauen gar nicht gerne gesehen – bisweilen verweigerte man ihnen sogar den den Zutritt zu Gaststätten. Die höchste Position, die sie im nicht-akademischen Beruf jemals erklimmen konnte, war Abteilungsleiterin im Warenhaus oder Chefsekretärin, und wenn eine Frau wirklich das Abitur machte und studierte, dann wurde sie zumeist Lehrerin oder Sozialpädagogin.

Inzwischen sind über 40 Jahre vergangen, und die Töchter der Emanzipation fragen nicht mehr nach der Bedeutung flacher Schuhe, eines ausladenden Ganges, der Latzhosengleichheit oder der Freiheit von Büstenhaltern. Auch kümmern sie sich kaum noch um den Erhalt und Ausbau der Emanzipation, sondern nehmen sie als gegeben hin. Sie leben sozusagen „ihre Freiheit in der Freiheit“ und mucken zu Recht auf, wenn ihnen Recht verweigert werden, weil sie Frauen sind.

Frauen sind Frauen - und nicht "besser als Männer"

Doch noch etwas Anderes ist geschehen, was den Mütter der Emanzipation zunächst entging: Die Emanzipation brachte Frauen nicht nur eine neue soziale und gesellschaftliche Stellung ein, sondern auch einen Verlust. Denn bisher ging die bürgerliche Gesellschaft davon aus, dass Frauen nicht nur die „besseren Hälften“ der Ehepaare waren, sondern auch die edleren Menschen. Dieser „Edelcharakter“ blieb ihnen zunächst euch erhalten, obgleich er nicht zur „emanzipierten Frau“ passte. Gleich wert ist gleich gut – aber eben auch gleich schlecht. Das von Krafft-Ebing aufgestellte Dogma, ein „gesundes Weib“ hätte kaum erotische Gelüste, erweis sich als falsch. Der Psychiater hatte sich einfach geirrt und die Umstände, unter denen diese Frauen aufwuchsen, mit den Bedürfnissen, die sie „von Natur aus“ entwickeln, gleichgestellt. Kurz und bündig: Die emanzipierte Frau, die viele Männer zunächst als eine Art merkwürdiges Neutrum angesehen hatten, entwickelte sich zur lustvollen, auch sexuell emanzipierten Partnerin. Bis heute passt diese Art von Gleichheit übrigens nicht nur vielen Feministinnen nicht „in den Kram“, sondern auch Gender-Forscherinnen und einem Teil der Psychologen – von Theologen und Moralisten einmal ganz abgesehen.

Gerade beschwert sich ein Autor der FAZ, dass sich die Millennium-Mädchen (bis etwa 34), und unter ihnen vor allem die Jahrgänge von 2000 (heute gegen 14 Jahre alt) unmöglich benehmen würde. Zitat:

Was die Äußerungen offenbaren, ist Alltag in der Welt der um 2000 Geborenen. Unbekümmert sprechen Mädchen von ihren „Titten“ oder ihrem „Arsch“ und vom „Ficken“, „Vögeln“ oder „Sex haben“. Mit neuer Selbstverständlichkeit verwenden sie das alte, von Männern gebrauchte Vokabular für Körperselbstbild und sexuelle Intimität. Sex passiert einfach. „Ich hatte mit dem mal was“ oder „Mit dem lief mal was“ sind solche Aussprüche.


Sie kennen sicher den Spruch: „Männer sind wie Tiere“ – jedenfalls, wenn es um die Sexualität geht. Doch auch Frauen sind wie Tiere – warum sollte sie es auch nicht sein? Neue, wirklich objektive Forschungen belegen relativ eindeutig, dass die weibliche Sexualität zwar nicht ständig verbalisiert wird, aber dennoch nahezu ständig abrufbar ist. Oder mit anderen Worten: Frauen werden ähnlich schnell und intensiv „geil“ wie Männer, sei sie nicht mehr befürchten müssen, dafür beschimpft oder entehrt zu werden.

Frauen sind nicht edler und wertvoller als Männer

Wir müssen uns abschminken, dass eines von den beiden Geschlechtern im Denken edler oder wertvoller ist als das andere, und dafür spricht nicht nur die Naturwissenschaft, sondern auch die Religion. Der Schöpfergott hat Frauen und Männer frei und gleich aus demselben Stoff geschaffen – und ihnen niemals verboten, Sex zu haben.

Dieser Artikel ist - unter Quellenangabe - frei für den Nachdruck in Online- und Printmedien.
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Schreibaufträge für Januar 2014 gesucht

Für Januar 2014 suche ich noch Schreibaufträge aus den Bereichen Liebe, Sexualität, Lustgewinn, und Partnersuche.

Eine langfristige Zusammenarbeit ist möglich.

Wenn sie Interesse haben, sprechen Sie mich bitte einfach unbürokratisch an.
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Das können Sie vergessen: bessere Paare durch Online-Dating

Bessere Paarbeziehungen durch Online-Dating? Vergessen Sie es bitte – denn wenngleich ich Online-Dating ausdrücklich befürworte, kann ich in der jüngst veröffentlichten Studie keinen Hinweis darauf finden, dass aus dem Online-Dating wesentlich bessere Ehen hervorgehen.

In den USA will man anhand einer wissenschaftlichen Studie bewiesen haben, dass die Beziehungen, die online begonnen wurden, eine größere Zufriedenheit nach sich ziehen. Doch die „Beweise“ sind fragwürdig. Ich konnte jedenfalls nicht feststellen, wo es denn nun die „Signifikanten“ Abweichungen in der Zufriedenheit geben soll. Die Werte, die auf einer Skala von eins bis 10 vergeben werden konnten, lagen alle ohne Ausnahme zwischen 5 Punkten und 6 Punkten, wobei der Auftraggeber der Studie, eHarmony, an der Spitze aller Wertungen lag, nämlich bei 5,86 Punkten – bei einem schlechtesten Ergebnis von 5,30 Punkten für Yahoo Dating und irgendwelchen Online-Communities. Letztendlich will man dabei jedoch festgestellt haben, dass Online Dating mit 5,69 Punkten in der Zufriedenheit den Vogel abschießt.

Auch bei den Scheidungen war der Wert für eHarmony-Dater merkwürdigerweise ausgesprochen niedrig, (3,66 Prozent), während Plenty of Fish (POF) hier auf 9,75 Prozent kam. Dennoch schnitt Online-Dating dabei angeblich besser ab als konventionelles Dating. Am Ende rechnete man eine Differenz von 1,9 Prozent aus zugunsten von Online-Dating aus, wobei der Löwenanteil im Offline-Malus zulasten von „Freunden“ und „anderen Datingmethoden“ ging.

Ob Online-Dating „bessere Ehen schafft“ konnte durch die Studie nicht bewiesen werden – aber ebenso geht darauf auch nicht hervor, dass diese Kennenlern-Methode irgendwelche Nachteile hat. Übrigens sagt die Studie auch nicht aus, dass sich mehr als 35 Prozent der eheschleißenden US-Amerikaner durch Online-Dating kennenlernen, sonder nur gegen 15 Prozent. Die Zahl von etwas über 35 Prozent resultiert aus allen Online-Aktivitäten, zu denen auch virtuelle Welten, Spielerseiten, Chats, Communities und sozialen Netzwerken (letztere mit gegen acht Prozent vertreten).

Es ist daher müßig, über die Gründe für die angeblichen „Erfolge“ des Online-Datings bei der Ehe zu sprechen. Noch ist es eben eine Minderheit (sogar in den USA) die sich über Dating-Seiten mit vorgeblich „wissenschaftlichen“ Partnertests und einer relativ hohen „Eigangsschwelle“ kennenlernt

Zahlen aus Datenmaterial von PNAS Org. Die Liebepur hat noch andere Detials.
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Romantik 2.0 – das Internet ist kein Romantik-Killer

Das Buch Romantik 2.0 handelt, wie es auf dem Cover steht, vom Suchen und Finden der Liebe im Internet. Es macht Mut, weil es zwei Tatsachen festhält: Online-Dating ist generell ein gutes Mittel, um jemanden kennenzulernen, und es ist keinesfalls der Romantik-Killer in Liebesdingen.

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Ich finde, das Buch hebt sich wohltuend von jenen Werken ab, die sklavisch der Dating-Branche und ihre Interessen folgen. Dazu gehört auch der Weihrauch, den insbesondere die Partner-Agenturen um ihre „psychologischen“ Partnertests herum aufbauen. Im Buch steht, wie es auch sein kann – ein Kunde kommt zu Wort und sagt: „Ich habe festgestellt, dass man dort zu wenig Möglichkeiten hat, seine Persönlichkeit darzustellen. Das hat auch einige Missverständnisse mit sich gebracht.“

Das Dankenswerte daran ist, dass diese Meinung überhaupt geäußert werden „darf“, denn die Branche ist sehr bemüht darum, ihre Partnerübereinstimmungstests als „wissenschaftlich“ darzustellen. Einzelne Mitarbeiter der Agenturen haben sogar schon behauptet, dass der Test zuverlässiger sei als die Selbstdarstellung, weil sie „dem Fremdbild entspräche“. Zu der Überheblichkeit, die hinter solchen Aussagen steht, ist jeder Kommentar überflüssig.

Autor Christian Schuldt besteht darauf, dass der Partnersuchende zunächst mit der Selbstreflexion beginnt. Im Kapitel „Der Flirt mit dem eigenen Ich“ wird ausführlich dargelegt, warum diese Selbstreflektion nicht nur für die Partnersuche nötig ist, sondern darüber hinaus auch nachhaltig den Hintergrund der eigenen Persönlichkeit erhellt.

Dieser Punkt allerdings ist ein Reizthema, und auch an dieser Stelle kann man Autor und Verleger nur danken, dass dies so veröffentlicht wurde. Ironischerweise schrieb denn auch eine der ersten Rezensentinnen auf Amazon, sie glaube nicht, „dass beim Online-Dating ein hohes Maß an Selbstreflexion notwendig ist.“

Ich halte für logisch, dass viele Leserinnen und Leser so reagieren – aber die Wahrheit ist eben unbequem. Denn die Masse der Frauen und Männer, die auf Partnersuche sind, würde lieber hören, dass es am anderen Geschlecht, am Kapitalismus, am Zeitgeist oder an den Dating-Unternehmern liegt, wenn es bei ihnen partout nicht klappen will.

Der Spiegel, der ihnen im Buch vorgehalten wird, ist natürlich nicht erfreulich für diese Gruppe – hoffen wir, dass das Buch dennoch seine Leserinnen und Leser findet. An der Wahrheit kommt ohnehin niemand vorbei.
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Gentleman: angestaubt oder hochaktuell?

Ein Gentleman ist nach allgemeiner Überzeugung ein „Troubadour in Nadelstreifen“. Nein, singen muss er nicht unbedingt können, aber er sollte einer Dame das erweisen, was man früher einmal „Huld“ nannte. Heute reicht auch, der Dame seines Herzens die Tür aufzuhalten.

Wie das Dating Cafe nun mitteilte, habe eine Umfrage ergeben, dass nahezu 60 Prozent der Frauen von einem Mann erwarten, aufmerksam und zuvorkommend zu sein. Auch das Äußere spielet für nahezu jede vierte Frau eine entscheidende Rolle: Die gepflegte, im Abendanzug möglicherweise sogar elegante Erscheinung wird also weiterhin goutiert.

Das gepflegte Äußere stehe, so schrieb das Dating Cafe in einer Pressemitteilung, vor allem bei Damen über 40 hoch im Kurs. Interessanterweise glauben nur 11 Prozent der Befragten Frauen, dass der Gentleman sich dadurch auszeichne, „beim Kennenlernen die Initiative zu übernehmen“. Das Zahlen der Rechnung war hingegen so gut wie überhaupt kein Thema: Unter zwei Prozent der befragten Frauen hielten dies für typisch „gentlemanlike“.

Diese Meldung wurde unter Zuhilfenahme einer Pressemitteilung des Dating Cafes erstellt.
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