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Partnersuche: dem Trend folgen oder einen eigenen Wege gehen?

Dem Trend folgen oder seine eigene Methode entwickeln? Dieser Orang hat den eignen Weg gewählt
Einem Trend zu folgen hat ohne Zweifel seien Vorteile – aber auch, sich dem Trend zu verweigern. Denn dort, wo der Trend verläuft, treffen wir auf die Massen, und „die Konkurrenz ist groß“, wie man so sagt. Folgen Sie also dem Trend, so müssen Sie sicher sein, „in der ersten Reihe“ jener zu stehen, die am Partnermarkt begehrt sind.

Nun gut, sie könnten auch noch in der zweiten oder dritten Reihe sitzen, das erscheint logisch, nicht wahr? Aber je weiter hinten sie im Trendzug sitzen, umso schwieriger4 wird für es für Sie, einen Partner zu finden.

Wenn Sie ein Trendreiter sind, müssen Sie ganz vorne reiten

Das Problem dabei: Sie wissen zumeist gar nicht, wo sie „sitzen“, denn das ist abhängig davon, wie gut ihre Eigenschaften in den Markt passen, wie gut sie für sich werben können und ob Sie sicher „zugreifen“, wenn sich der richtige Partner endlich in Ihre Nähe begeben hat.

Sicher, das gilt für Sie auch, wenn Sie nicht dem Trend folgen, sondern „ganz normal“ auf Partnersuche sind. Aber es ist ungleich schwerer, die eigene Position in der „großen Masse“ zu ermitteln als in einem überschaubaren Kreis. Insofern stimmt zwar, was die Marketingleute sagen: Ist das Angebot überschaubar, so sind die Marktchancen besser. Aber leider stimmt das nicht ganz. Denn während auf dem Markt der Konfitüren, auf dem man solche Marketing-Spielchen zelebriert, nur der Kunde entscheidet, was gekauft wir, entscheiden auf dem Partnermarkt beide, ob sie zueinander passen. Und insofern bleibt die Frage: Kann ich mich richtig einschätzen als Anbeter und als Gesuchter?

Nicht gegen den Trend handeln - sondern anders damit umgehen

Was also sollte jemanden bewegen, nicht dem „großen Trend“ zu folgen? Und wie hat man damit Erfolg?

Zunächst einmal sollen Sie sich fragen, ob sie bei der Partnersuche wie in einem Marathon mitlaufen wollen, ohne jemals eine Chance auf den Erfolg zu haben. Das tun Menschen durchaus, im Sport wie auch in allen anderen Lebensbereichen. Tinder ist ein Beispiel, und manche große, strukturarme Singlebörsen sind es auch, Wenn „dabei sein“ alles ist, dann ist es in Ordnung. Sie waren dabei - und gut ist es. Das bedeutet nicht zwangsläufig, keinen Erfolg zu haben. Nur stellt sich der Erfolg dabei entweder ein oder eben nicht, so, als ob Sie zu einer Messe gehen und sich dort zufällig in einen Aussteller verlieben. Es war nicht ihr Ziel – aber es ist eben passiert.

Sich selbst austesten - nahezu unerlässlich für die Partnersuche

Wenn Sie hingegen austesten wollen, in welcher „Liga“ Sie bei der Partnersuche spielen krönen, dann sollte Sie nicht dem Trend unterwerfen, Sie sollten vielmehr ermitteln, welchen Platz Sie einnehmen können, und wie sie von dort aus die besten Chancen wahrnehmen können. Haben Sie einmal die „Liga“ gefunden, dann ist es nicht weit bis zu den Menschen, die als „Jagdbeute“ für Sie infrage kommen.

Der Unterschied zwischen Frau und Mann und der Markt

Ein klein wenig unterscheidet sich die Partnersuche der Frauen von der Suche der Männer - nicht allein wegen der geschlechtlichen Besonderheiten, sondern wegen der "Marktbedingungen". Für halbwegs gut aussehende Frauen in jungen Jahren (bis etwa 29) können Sie alles sein – vom Kindermädchen bis zur Diplompsychologin. Eine ausreichend gepflegte Sprache, erotische und möglichst auch soziale Fähigkeiten sind die einzigen Voraussetzungen, um viele Verabredungen zu treffen. Der Mann, der sie will, wird um Sie werben - und Sie können dies erst einmal auskosten. Falls Sie dazugehören: Überlegen Sie sich, welchen Lebensweg Sie sich vorstellen. Die Idee, einen reichen, attraktiven Mann zu heiraten, ist durchaus durchsetzbar, mit ihm zu leben ist allerdings oft nicht leicht. Wenn Sie ein selbstständiges, dennoch gebundenes Leben in Liebe und Glück finden wollen, müssen Sie sich auf gezieltere Dates einstellen und sicherlich dabei die eine oder andere Kröte schlucken. Sollten Sie nicht zu diesen privilegierten Frauen gehören, ist Ihre Suche wie das Leben, das Sie führen: durchschnittlich. Indessen hat der "Durchschnitt" durchaus Vorteile, weil die Lebenswege hier überschaubarer und gelegentlich gar zufriedenstellender sind. Sie werden entdecken, dass Sie nicht ausschließlich beworben werden, sondern auch selbst für sich werben müssen – und diesmal sogar um die Männer, die schon eher „Kompromisskandidaten“ sind. Dazu sollten Sie einfach nur wissen, wo sie die Kompromisse machen wollen und können – und vor allem: Sie sollten sich mit diesen Männern treffen und „Tacheles“ reden – dann wird Ihnen bald klar werden, wo Sie Ihren Honig finden könnten.

Die Chancen des Mannes - toll sein, anpassen oder über 50 werden

Reden wir vom Mann? Seine Chancen sind umso günstiger, je besser er aussieht, je mehr Ansehen er genießt und letztendlich auch – je mehr Geld er scheffelt. In den letzten Jahren ist oft das „Wort „Bildung“ in Zusammenhang mit suchenden Akademikerinnen gefallen. Ich kann Sie absolut beruhigen: Ihre Diplome zählen erst ab Doktor oder Professor, bis dahin gilt, dass der wirtschaftliche Erfolg bei der „Damenwahl“ eindeutig die Bildung überspielt.

Nun gut, Sie sagten, dass sie nicht in der Oberliga der Schönen, Starken, Reichen und Mächtigen spielen? Ja, dann gehören Sie leider zur Mehrheit. Ich gebe Ihnen zunächst den gleichen Rat wie den Frauen: Gehen Sie Kompromisse ein, es schmerzt wirklich nicht sonderlich. Und dann diesen Rat: Die wirklich tollen Kerle, die alles in sich vereinen, sind rar, und deswegen gehen auch Frauen oftmals Kompromiss ein. Versuchen Sie, sich trotz mancher Unterschiede mit ihnen zu verabreden. Es lohnt sich, denn Gelegenheit macht Liebe. Ein dritter Rat gefällig? Bitte schön: Frauen wollen immer die „tollsten Eigenschaften“, schätzen aber auch Treue, liebevolle Umgarnung und soziale Fähigkeiten. Haben Sie schon mal versucht, darauf abzuheben?

Vielleicht sollte ich Ihnen noch ein Bonmot dazu übermitteln: Ab ungefähr 50 brauchen Sie sich keine Sorgen mehr über Damen zu machen, denn „wenn sie halbwegs gut ausswehen und Haare auf dem Kopf haben gehen sie weg wie warme Semmeln“. Das hat etwas mit den Gesetzen von Angebot und Nachfrage zu tun: Die Nachfrage nach Männern ab 50 ist bei den über 40-jährigen Frauen enorm groß, das Angebot hingegen gering – voilà. Das ist definitiv alles, was es dazu zu sagen gibt.

Outsourcing bei der Partnersuche?

Der Partnerwunsch (Mitte) wird vermülllt - und ähnelt dann möglicherweise der "Person" rechts.

Der Begriff Outsourcing ist eigentlich klar definiert: Man lagert gewisse Unternehmensbereiche aus, um Kosten zu sparen, jedoch niemals das Herz des Unternehmens, das sogenannte „Kerngeschäft“.

Sieht man den Menschen als biologisch-soziales „Unternehmen“, so verbietet sich die Auslagerung der Partnersuche von vornherein – sie gehört zu den „Basisfunktionen“ oder zum „Kerngeschäft“. Nur Menschen, die ihre einzige Priorität auf beruflichen Erfolg gelegt haben, wagen es demnach, die Partnersuche an einen Fremden „auszulagern“.

Ganz generell gilt der Bereich der Partnersuche als ein sensibles Gebiet, auf dem Kommunikation schwierig ist. Beim Outsourcing wird die Kommunikation aber bereits dadurch gestört, dass zu viele „Übersetzer“ am Werk sind.

Das Bild des Klienten ist nur näherungsweise das Bild des Assistenten

Dabei fallen, wie bei jedem Kommunikationsprozess, etliche Informationen „unter den Tisch“, andere werden aus dem Erfahrungsschatz des Rezipienten (Hier: des Dating-Assistenten) hinzugefügt. Solche Prozesse erzeigen schon unter normalen Umständen „Redundanzen“ (Mehrdeutigkeiten). In diesem Falle sind aber Gefühle, Empfindungen und erotische Komponenten dabei, die während der Kommunikation gar nicht erst „mitgenommen werden“.

Der Assistent sucht die entsprechende Person

Sagen wir es offen: In Wahrheit weiß der Assistent überhaupt nicht, wen er suchen soll. Er kann lediglich Personen ausgrenzen, die er NICHT suchen soll. Seien Vorgehensweise ist also in etwa so: Erst mal eine Basis von möglichst vielen „annährend zutreffenden“ Personen schaffen. Dann, was von den Vorgaben des Klienten verstanden wurde, ohne emotionale Beteiligung auswählen, und dann möglicherweise noch telefonisch das Date zu vereinbaren – dabei lauern Fallstricke ohne Ende. Aus dieser Sicht muss auch dem Berater, hier also also dem Dating-Assistenten klar sein, dass er bestenfalls vermeiden kann, etwas falsch zu machen, aber im Grunde gar nichts wirklich richtig machen kann. Und nur ganz nebenbei: Alles, was man während der Suche als Dating-Assistent aufnimmt, versteht oder interpretiert, wird in einem zweiten Prozess wieder „zurückkommuniziert. Dabei wird erfahrungsgemäß wieder eine Menge des gesammelten Materials verloren gehen –und der Klient sich dann wieder etwas dazudichtet, was gar nicht übermittelt wurde.

Wie kann Ihnen eine Problemanalyse beim Dating helfen?

Wo ist es denn, das Problem?


Ich muss ihnen zunächst etwas gestehen: Ich habe die Problemanalyse, dich ich jahrelang gelehrt habe, für das Dating umbenannt. So, wie sich „Krankenkassen“ heute „Gesundheitskassen“ nennen, heißt also die Problemanalyse bei mir nun Chancenanalyse.

Was ist überhaupt ein Problem, und warum nenne ich es jetzt Chance? Ein Problem entsteht, wenn man keine Lösungen mehr hat, dies erkennt und nach Abhilfe sucht. Meist ist der Zustand, den man gerne erreichen wollte, zunächst etwas in die Ferne gerückt, und dann ganz aus dem Fokus verschwunden. Das ist sehr typisch, und genau an diesem Punkt möchte man dann auch wirklich nach Lösungen suchen. Nun kommt ein Satz mit „eigentlich“, denn „eigentlich“ ist es dann ein wenig spät, aber nicht zu spät. Viele Partnersuchende sitzen schon so lange in dieser Problemfalle, dass sie gar nicht wissen, wie sie dort wieder herauskommen sollen. Weil es aber nicht angenehm ist, über Probleme zu reden, wird das Thema verniedlicht – oder man findet die Gründe bei den allseits bekannten Ausreden.

In dieser Situation fehlt ein typischer Problembestandteil, nämlich das Problembewusstsein. Man weiß zwar, dass etwas nicht in Ordnung ist, aber man hat das Thema verdrängt – und deshalb tritt es nicht mehr als Problem auf. Sucht der Single nun nach einiger Zeit wieder nach einem neuen Partner, so sieht er diese neue Suche vorerst nicht als Problem, sondern als Aufgabe.

Sehen Sie, aber zumeist beanstanden zuvor Probleme, die sich durch eine neue Aufgabenstellung nicht einfach auflösen. Deshalb biete ich Ihnen jetzt eine Chancenanalyse an.

Ich habe schon oft geschrieben, dass Problemanalysen, Chancenanalysen oder Analysen vorhersehbarer Schwierigkeiten (APP) über alle Maßen transparent sind. Daran hat sich überhaupt nichts geändert. Die Methode liegt offen vor Ihnen wie ein einfach zu lesendes Buch, und sie können jederzeit nachvollziehen, was wir gemeinsam festgestellt haben.

Das Geheimnis, wenn es denn eines gibt, besteht darin, die Gedanken neu zu ordnen und die Dinge in einem neuen Licht zu sehen. Ich setze für einen Moment die Theorie in zwei einfache Beispiele um:

Wanderer Müller will zu einer Mühle, die landeinwärts steht. Er verirrt sich aber in einem Waldstück und bemerkt nicht, dass er sich von der Mühle immer weiter entfernt und immer mehr zur Küste kommt. Als es dämmert, beschließt er, schneller zu gehen, um doch noch zur Mühle zu kommen, landet aber schließlich im Wattenmeer.

Die geschiedene Neu-Single-Frau Luise Meyer sucht wieder einen Mann und geht dabei den Weg, auf dem sie vor 10 Jahren Erfolg hatte. Nach etwa sieben Begegnungen mit Männern gibt sie auf, weil die Männer heutzutage „nur noch Sex wollen“. Doch ist das der Grund? Könnte es nicht einfach so sein, dass sie sich neue Wege suchen müsste?

Ich versuche, diese Neuorientierung dadurch zu erreichen, dass wir gemeinsame eine Liste der Fragen erstellen, die hier und heute wirklich wichtig sind. Aus diesem Fragekatalog generieren wir dann eine Entscheidung, und mithilfe der Entscheidung finden wir die Methode, die voraussichtlich zum Erfolg führt. Das ist bereits das ganze Geheimnis. In der Theorie könnten Sie es auch zu Hause am Küchentisch tun, aber in der Praxis benötigen sie meist einen Menschen, der ihnen bei den Fragestellungen hilft.

Halten Sie dies für aufschlussreich? Sagen Sie es mir bitte oder schreiben Sie mir. Ich bin gespannt, was Sie dazu sagen.

Wer bin ich, und wie berate ich?

Datingrat von Gebhard Roese
Ich bin Gebhard Roese, Ex-IT-Organisator und Experte für Problemlösungen. Ich habe fünf Jahre lang Problemlösungen und menschliche Kommunikation in Baden-Württemberg unterrichtet. Mit den Fragen der Partnersuche durch Medien beschäftige ich mich bereits seit 40 Jahren.

Sie können mir also vertrauen. Ich arbeite bei der Beratung von Partnersuchenden zu etwa 60 Prozent mit Erfahrungswissen und zu 40 Prozent mit psychologischen, ökonomischen, logischen und mathematischen Verfahren.

Ich schreibe hier für Sie, um Sie sicher durch den Dschungel der Partnersuche zu geleiten. Wenn Sie darüber hinaus eine Beratung wünschen, rufen Sie mich bitte an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Der erste Rat, ob per E-Mail oder telefonisch, ist immer kostenlos. Für jede weitere telefonische Beratung berechne ich 15 Euro pro angefangene Viertelstunde – Sie können alternativ auch E-Mail wählen- der Preis für einen E-Mail-Rat bis zu 200 Wörtern ist gleich.
Die Beratung erstreckt sich ausschließlich auf Ihre Partnersuche und berührt ihre übrigen Lebensbelange nicht. Das Hauptverfahren, das dabei zum Einsatz kommt, ist die Problemanalyse. Diese Methode dient, bildlich gesprochen, dazu „die Weichen neu zu stellen“. Sie beruht auf einem Verfahren, das die Gedanken, die zur Partnersuche führen, neu ordnet. Manche Menschen sagen dazu auch, sie würden danach die Partnersuche „in einem neuen Licht sehen“. Die Methode ist transparent und hat keinerlei Hintergrund in Geheimwissenschaften oder Sektierertum.

Sollten SIE eine solche ausführliche persönliche Analyse Ihrer Erfolgschancen benötigen, oder wünschen Sie, ihre persönlichen Chancen zu modifizieren, so erstelle ich ihnen gerne diese neuartige Chancenanalyse. Wegen des unvorhersehbaren Aufwands muss ich diese nach Zeit und Aufwand zu einem Stundensatz von 60 Euro berechnen.

Fragen Sie bitte einfach an und quälen Sie sich nicht mit gut gemeinten, aber zumeist falschen Ratschlägen aus Ratgebern herum.

Die Partnersuche der Eliten – nichts als Bluff?

Eliten sind nicht mehr das, was sie mal waren. Denn das Problem mit den Eliten ist ja, dass man sie nicht wirklich abgrenzen kann. Wer will und mag, kann sich dazurechnen, vorausgesetzt, die Person hat entweder ein außergewöhnliches Wissen oder sie ist außerordentlich gebildet. Trifft das zu, dann spricht man von Bildungseliten. Es können aber auch besonders qualifizierte Personen sein, die ihr Wissen und Können nicht durch einen Universitätsabschluss beweisen haben, sondern beispielsweise durch wirtschaftlichen, künstlerischen, sportlichen oder politischen Erfolg. Schließlich können sie auch deshalb zur Elite gehören, weil sie ständig in der Umgebung von Eliten aufhalten (It-Girls, Hausfrauen). Frauen rechnen sich oft ebenfalls zur Elite, wenn sie über eine außergewöhnliche körperliche Schönheit verfügen.

Da die neuen Eliten nach historischer Definition den Adel als Elite ablösten, besteht gelegentlich auch der Eindruck, dass die Eliten einen „Herrschaftsanspruch“ haben.

Geistige Eliten - sind sie wirklich so begehrt?

Oben wird es dünn: die "Heirat auf Augenhöhe" wird zum Glücksspiel
Wer in Deutschland das Wort „Elite“ gebraucht, meint allerdings in der Regel die „geistigen Eliten“, genauer gesagt jene Akademiker, die auch ungewöhnliche berufliche Erfolge oder wenigstens entsprechende Einkommen vorweisen können.

Nimmt man nicht den akademischen Grad oder den Erfolg, sondern den IQ, so stellt sich allerdings heraus, wie dünn das Eis bei den wirklichen Spitzendenkern ist: nur etwa neun Prozent der Bevölkerung hat einen einen IQ von über 120 – aber das alleine qualifiziert diese ungewöhnlich präzisen Denker nicht dazu, zur Elite zu gehören.

Eine ganz andere Frage ist natürlich, ob Eliten wirklich so begehrt sind, wie es scheint. Hier muss man tief in die Ansichten und Absichten der Bevölkerung einsteigen und tatsächlich auch unterschiedlichen Vorstellungen der Geschlechter berücksichtigen. Demnach legen Frauen bei Weitem mehr Wert darauf, einen gut verdienenden Elite-Akademiker zu heiraten, als Männer darauf abzielen, eine Elite-Akademikerin zu heiraten.

Männer suchen selten "gezielt" nach Akademikerinnen

Mit anderen Worten: Männer suchen nicht gerade gezielt nach einer Akademikerin, wenn es um die Ehe geht. Wenn es dennoch viele Akademiker-Ehepaare gibt, so liegt dies nicht am Wunsch, einen vergleichbaren Akademiker zu heiraten, sondern daran, dass man sich am leichtesten in dem Milieu kennenlernt, in dem man sich auskennt.

Im Online-Dating findet man nur selten wirkliche Eliten

Die Sache mit der „Online-Partnersuche im Umfeld der Eliten“ ist also weitgehend Unsinn: Die wirklichen Eliten im Sinne von „bekannten Größen des Geistes und der Wirtschaft“ sind selten Online-Dater. Wer sich im Umfeld von Online-Diensten trifft, ist in der Regel eher ein Mensch, der sich zunächst für eine mittlere Karriere entschied und dabei die Partnersuche vergaß.

Zwei Themen wären noch zu klären: das „adäquate“ Heiraten der jungen Akademikerinnen und das „Hinaufheiraten“ in Akademikerkreise oder in die „Spitzen der Gesellschaft“.

Nach mathematischen Regeln und sozialen Beobachtungen ist es so gut wie ausgeschlossen, dass jede Akademikerin einen geistig oder sozial „adäquaten“ Partner findet, und zwar gleichgültig, wie und wo sie sucht. Hier ist „Downdating“ angebracht, also das Kennenlernen von Männern mit niedrigerem Bildungsgrad.

Das Hinaufheiraten folgt anderen Regeln: die meisten Frauen, die „hinaufgeheiratet“ haben, hatten schon vorher Kontakte zu den Eliten, in die sie hineingeheiratet, haben. Ein Teil von ihnen wurde auch wegen ihrer Jugend, Schönheit oder ihrer sexuellen Künste gesucht oder bevorzugt. Auch Bodenhaftung gilt manchem Mann als Argument, keine zu „abgehobene“ Frau zu heiraten.

Die Grafik basiert auf Daten von IQ-tester.ch. Teilweise wreden andere Daten angegeben, das Mittelfeld ist aber stets identisch.

Zehn Fakten, die manche Online-Dating-Unternehmen hassen

1. Online-Dating kann sehr teuer sein.
Ehrliche Online-Dating-Firmen haben deswegen eine Preisliste, die vor Abmeldung ohne Tricks eingesehen werden kann, wenn sie Abonnements bieten, haben sie halbwegs faire Abo-Konditionen und sie verfügen tatsächlich über genügend andere zahlende Mitglieder. Mit dem Geld, das Sie als Kunde bezahlen, werden überwiegend neue Mitglieder geworben, und nur der Rest fließt in die Gewinnkasse. Wer „kostenlos“ anbietet, lebt davon, Mitglieder möglichst lange an sich zu binden, damit sie die auf den Seiten befindliche Werbung „genießen“ können. Abos werden teilweise um Fristen verlängert, die äußert befremdlich sind – teilweise um ein ganzes Jahr. Wer motzt, wird rüde auf die AGB verwiesen. Dennoch: Online Dating ist vergleichsweise billig gegenüber sogenannten „Partnervermittlern“, die behaupten, „händisch“ zu vermitteln.

2. Manche Tricks der Anbieter sind peinlich.
Seit Beginn der Ehe- und Partnervermittlung werden immer wieder dieselben Tricks eingesetzt: Schöne Frauen und angesehene Männer, seien sie nun „Vorzeigemodelle“ aus der Mitgliedschaft, , Werbe-Models oder einfach Püppchen, denen man ein Gesicht gibt (Fakes), werden an die Front geschickt, um neue Mitglieder zu ködern. Wie stark diese Mittel eingesetzt werden, ist unterschiedlich – am stärksten foppen Sexdating-Portale damit. Noch schlimmer: In der Werbung werden die begehrtesten Alters- und Sozialgruppen genannt – Menschen also, die ohnehin leicht einen Partner finden.

3. Es gibt einen Markt, der für jedes Alter anders ist.
Die meisten Menschen glauben, dass die Chancen nach Geschlecht und Alter gleichmäßig verteilt sind, zumal wenn (siehe Punkt vier) „hohe Frauenanteile“ versprochen werden. Das ist völliger Unsinn. Die Chancen sind je nach Altersgruppe und Geschlecht völlig unterschiedlich.

4. „50 Prozent Frauenanteil“, sagt nur wenig aus.
Die Aussage: „Etwa 50 Prozent unserer Mitglieder sind Frauen“ ist kaum etwas wert. Frauen werden oftmals mit Frei-Mitgliedschaften geködert, besonders beim Sexdating, Casual Dating und gelegentlich auch in Singlebörsen. Durch Verschleierungen und Umlenkungen wird neuerdings sogar versucht, sie auf Erotikportale umzuleiten.

5. Online Dating ist nichts für Angsthäsinnen und Angsthasen.
Online Dating Unternehmen bieten kein „betreutes Kennenlernen“. Jeder Kunde wählt auf eigenes Risiko aus. Wenn Sie Angst vor dem Kontakt mit Menschen haben, ist Online Dating für Sie nicht geeignet. Doch Vorsicht: Schüchternheit beim Ansprechen ist keine „Angst vor Menschen“ – wenn sie also „nur schüchtern“ sind, dann sind Sie beim Online Dating durchaus richtig. Falls sie auch sonst keine Angst vor dem Umgang mit Fremden haben (beispielsweise im Beruf) kommt Online-Dating für Sie durchaus infrage.

6. Sie müssen oftmals leider Frösche küssen.
Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen: Sie brauchen möglicherweise fünf bis maximal 20 Dates, bevor sie einen Erfolg haben. Es geht mit weniger Dates, wenn sie sorgfältig wählen. Bei mehr als 20 Dates ohne Erfolg benötigen sie Beratung. Leider nehmen viel zu viele Menschen zu spät Beratung in Anspruch. Vielleicht sind Sie aber auch auf Punkt sieben hereingefallen?

7. Ihr Traummann ist nicht online. Ihre Traumfrau auch nicht.
Alle werben damit, dass Sie ihren Traummann oder Ihre Traumfrau online finden können. Das ist, mit Verlaub, ein absoluter Unfug. Tatsächlich gehören beide, Traummänner wie Traumfrauen, in den Bereich der Märchenwelt. Stattdessen sollten sie sich Gedanken darüber machen, welche Eigenschaften Sie an einem Partner unbedingt wollen – und welche Eigenschaften Sie selbst haben. Das Leben findet immer in der Wirklichkeit statt – nicht im Traum.

8. Amors psychologische Pfeile treffen nur ungenau.
Die Pfeile, die von der Software der Unternehmen aufgrund einer vorausgegangenen angeblichen psychologisch fundierten Selektion auf Sie abgeschossen werden, treffen im Grunde gar nicht. Das liegt weder an den Psychologen, die die Tests ausgearbeitet haben, noch an den Programmierern, die sie realisiert haben. Die Liebe kennt keine parametrisierbaren Kriterien, und auch die endgültige Partnerwahl folgt anderen Gesetzen als denen der „psychologischen Übereinstimmung“. Sie dazu auch Punkt neun.

9. Sie müssen ihre Persönlichkeit selber kennen.
Einer der wichtigsten Punkte (fast) zuletzt: Einige Unternehmen behaupten, dass sie (die Unternehmen) ihre Kunden besser beurteilen könnten als Sie, also der Kunde oder die Kundin, es selber können. Sie argumentieren dabei mit Küchenpsychologie. (Das Fremdbild ist objektiver als das Selbstbild). Ich will mit nicht darüber streiten, sondern Ihnen sagen: Wenn Sie wissen, wer Sie sind und was Sie wollen, dann setzen Sie es auch durch. Wenn Sie später ein Date haben, brauchen sie nichts als Ihre wahre Alltags-Persönlichkeit – und die wird ohnehin erkennbar. Beim Blind Date vergessen Sie ohnehin jedes Psycho-Schema und vertrauen ganz auf ihre Intuition.

10. Sex ist immer häufiger eine Option.
Ob „seriöses“ Dating oder „Casual“ Dating spielt keine Rolle – Sie werden früher oder später darauf stoßen, dass ihr Partner oder (immer häufiger) auch Ihre Partnerin beim Date Wünsche nach sofortigem Sex äußert. Zumeist wird dieser Wunsch zunächst hinter einer belanglos klingenden Formel verschleiert. Der Wunsch nach sofortigem Sex kann vieles bedeuten – bei Frauen zumeist: „Ich habe es mir für heute fest vorgenommen, und es muss deshalb jetzt sein.“ Die einzige Möglichkeit, nichts schockiert zu sein: Sich darauf vorzubereiten. Statt eines Lehrbuchs über Dating-Regeln sollten Sie sich eine Packung Kondome kaufen – die Wahrscheinlichkeit, dass sie diese sinnvoll verwenden können, ist wahrscheinlicher als das Zutreffen von Dating-Tipps.